China will Eisenbahn in Afrika bauen
Aktualisiert

China will Eisenbahn in Afrika bauen

Mit einem Besuch in Uganda hat der chinesische Ministerpräsident Wen Jiabao seine Reise durch sieben Länder Afrikas beendet. Wen Jiabao hatte zuvor Ägypten, Ghana, Kongo- Brazzaville, Angola, Südafrika und Tansania besucht.

In der Hauptstadt Kampala kam er mit dem ugandischen Präsidenten Yoweri Museveni zusammen. Beide Seiten unterzeichneten am Samstag eine Reihe von Wirtschaftsabkommen in den Bereichen Handel, Tourismus, Bergbau und Energie. Vereinbart wurde auch der gemeinsame Bau einer Eisenbahnlinie, die die nordugandische Stadt Pakwach mit der südsudanesischen Stadt Juba verbinden soll.

Die Finanzierung und der Zeitplan für das Projekt müssen allerdings noch geklärt werden. China habe dem Bau aber nach langen Gesprächen zugestimmt, sagte ein hoher ugandischer Regierungsbeamter.

Im Gegenzug zu den chinesischen Investitionszusagen versprach Uganda in einer gemeinsamen Erklärung, es werde Taiwan nicht unterstützen. China betrachtet die ostasiatische Inselrepublik als abtrünnige Provinz. (sda)

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