Pilotprojekt: Chinas U20 spielt nächste Saison in Deutschland mit
Aktualisiert

PilotprojektChinas U20 spielt nächste Saison in Deutschland mit

Asiatischer Touch für die deutsche Regionalliga Südwest: In der kommenden Saison mischen die chinesischen U20-Fussballer mit.

von
heg
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Die chinesischen U20-Fussballer stehen vor einem einjährigen Gastspiel in Deutschlands Regionalliga Südwest.

Die chinesischen U20-Fussballer stehen vor einem einjährigen Gastspiel in Deutschlands Regionalliga Südwest.

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China will sich mit dem U20-Engagement in Deutschland auf die Olympischen Sommerspiele 2020 in Tokio vorbereiten.

China will sich mit dem U20-Engagement in Deutschland auf die Olympischen Sommerspiele 2020 in Tokio vorbereiten.

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Trainer der grossen chinesischen Fussballmannschaft ist der Italiener Marcello Lippi.

Trainer der grossen chinesischen Fussballmannschaft ist der Italiener Marcello Lippi.

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Es ist mehr als nur ein Austauschprojekt: Die chinesische U20-Nationalmannschaft bestreitet die nächste Saison mit grosser Wahrscheinlichkeit in Deutschland. Genauer gesagt in der Regionalliga Südwest, der vierthöchsten Liga, wie «Bild» berichtet.

Die Truppe aus dem Fernen Osten wird nicht in der Tabelle geführt, ist aber fester Bestandteil des Spielplans. Weil die Liga aus 19 Teams besteht, hat ein Verein zweimal pro Saison spielfrei. An diesen Daten wird im eigenen Stadion gegen Chinas U20 gespielt. Jeder Regionalligist soll für die beiden «Heimspiele» vom chinesischen Verband mit 15'000 Euro entschädigt werden.

Der Geschäftsführer der Regionalliga Südwest, Felix Wiedemann, freut sich zusammen mit den Teams auf die neue Herausforderung. «Alle 19 Clubs haben ihre Zustimmung signalisiert, dass die Chinesen mitspielen. Ich sehe das Projekt deshalb auf gutem Weg.»

Tinte noch nicht trocken

Die jungen chinesischen Kicker sollen mit diesem Engagement auf die Olympischen Sommerspiele 2020 in Tokio vorbereitet werden. Der deutsche Fussballbund DFB und der chinesische Verband wollen in Kürze einen Vertrag zu dem Projekt unterzeichnen. Dieses soll am 5. Juli in Berlin in Anwesenheit von Chinas Staatspräsident Xi Jinping, der dann am G20-Gipfel in Hamburg weilt, vorgestellt werden.

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