21.11.2017 21:03

Merkwürdiger PatientChinese wird Aal aus dem Bauch operiert

Betrunken und mit starken Unterleibsschmerzen kommt ein Chinese ins Spital. Als die Mediziner seinen Bauch öffnen, verschlägt es ihnen die Sprache.

von
hej/fee
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Gestatten, der Ostasiatische Kiemenschlitzaal (Monopterus Albus). Vertreter dieser Art können bis zu einem Meter lang werden. In China gelten sie als Delikatesse.

Gestatten, der Ostasiatische Kiemenschlitzaal (Monopterus Albus). Vertreter dieser Art können bis zu einem Meter lang werden. In China gelten sie als Delikatesse.

Wikimedia Commons/PD
Doch ein Exemplar gelangte offenbar über einen anderen Weg in den Bauch eines Mannes: über den Anus.

Doch ein Exemplar gelangte offenbar über einen anderen Weg in den Bauch eines Mannes: über den Anus.

Screenshot Youtube/24 TV PROD

Wie konnte das denn passieren? Ein Mann suchte das Nanchang University Hospital in Ostchina auf. Er war ziemlich betrunken und nicht fähig, zu erklären, was ihm widerfahren war. Aber er hatte heftige Unterleibsschmerzen, wie Metro.co.uk berichtet.

Ein Chirurgen-Team röntgte zunächst den Unterleib des rund 40-Jährigen – und wurde fündig: Den Aufnahmen zufolge hatte es sich ein Ostasiatischer Kiemenschlitzaal (Monopterus Albus) im Bauch des Mannes gemütlich gemacht.

Unklarer Hergang

Zwar wird das Tier in China als Delikatesse gehandelt, doch der im Bauchraum des Patienten entdeckte Süsswasserfisch war nicht über den Mund, sondern über den Anus in den Mann eingedrungen, wie das britische Newsportal schreibt.

Wie dies geschehen konnte, ist den Beteiligten ein Rätsel. Der mittlerweile wieder genesene Mann konnte – oder wollte – sich offenbar nicht an den Vorfall erinnern.

Haben die noch Aale?

So merkwürdig die Geschichte für unsere Ohren klingt: Es war nicht das erste Mal, dass chinesische Ärzte einen Aal aus einem menschlichen Unterleib operieren mussten.

Erst im April dieses Jahres hatten sie es mit einem 49-Jährigen aus der Provinz Guangdong zu tun, der sich einen Monopterus Albus in den Darm geschoben hatte, um, wie er angab, seine Verstopfung loszuwerden.

Einen Monat später meldete sich ein Mann aus Sichuan im Spital, nachdem ihm seine Freunde einen lebendigen Aal zum Scherz rektal eingeführt hatten.

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