Chinesen fliegen in Schutzanzügen – Mitreisende amüsiert

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MadridChinesen im Schutzanzug auf Geschäftsreise – «sie tun mir so leid»

Die Twitter-Community schmunzelt über ein Bild von chinesischen Flugreisenden, die in Ganzkörper-Schutzanzügen in der Kabine sassen. 

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Dieses Bild, das Almudena Ariza postete, sorgt für rege Diskussionen.

Dieses Bild, das Almudena Ariza postete, sorgt für rege Diskussionen.

Twitter/ Almudena Ariza
Andere User kommentierten den Post mit eigenen Bildern, etwa hier aus Phnom Penh …

Andere User kommentierten den Post mit eigenen Bildern, etwa hier aus Phnom Penh …

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… oder aus Addis Abeba.

… oder aus Addis Abeba.

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Darum gehts

  • Zwei chinesische Geschäftsreisende sorgen in Madrid für Aufsehen.

  • Sie trugen Schutzanzüge, Maske mit Schutzscheibe und Handschuhe.

  • Dies sei ihnen von ihrem Arbeitgeber so vorgeschrieben worden, sagen die Männer.

«Heute habe ich einen längeren Flug mit diesen Herren gehabt», schreibt Almudena Ariza, Journalistin beim spanischen Sender Televisión Española RTVE, auf ihrem Twitter-Account zu einem Bild reisender Chinesen, die während des ganzen Fluges in der Kabine Schutzanzüge, Maske mit Schutzscheibe und Handschuhe trugen. «Von Doha nach Madrid. Während Stunden haben sie Lachen, Fotografiertwerden und neugierige Blicke ertragen», so Ariza weiter.

Als sie nachgefragt habe, warum sie in solch unbequemem Outfit ins Flugzeug gestiegen waren, hätten die Chinesen gesagt: «Unser Unternehmen hat uns verpflichtet, so zu reisen, weil in Europa das Coronavirus herrscht.» Sie hätten ihr «ehrlich gesagt» leid getan, so die Journalistin weiter.

Es wird auch Verständnis geäussert

Den Tweet, der rege geteilt wurde, kommentierten andere User mit ähnlichen Bildern, etwa aus Phnom Penh, Gran Canaria oder Addis Abeba. Offenbar ist die Praxis schon seit Monaten weitverbreitet. «Ich habe auch gesehen, dass chinesische Staatsangehörige auf diese Weise reisen», schreibt ein User. «Und lache sie nicht aus, denn wenn sie mit einer einfachen Erkältung zurückkommen, werden sie eingesperrt.» 

Und andere wiesen auf den Ernst der Lage hin: «Nun, ich habe Mitleid mit den über 300 Spaniern, die jede Woche sterben und über die kaum noch berichtet wird.»

Hast du oder hat jemand, den du kennst, Mühe mit der Corona-Zeit?

Hier findest du Hilfe:

BAG-Infoline Coronavirus, Tel.  058 463 00 00

BAG-Infoline Covid-19-Impfung, Tel. 058 377 88 92

Dureschnufe.ch, Plattform für psychische Gesundheit rund um Corona

Safezone.ch, anonyme Onlineberatung bei Suchtfragen

Branchenhilfe.chRatgeber für betroffene Wirtschaftszweige

Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147

Dargebotene Hand, Sorgen-Hotline, Tel. 143

(trx)

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