Gesinnungswandel: Chris von Rohr: «Damals dachte ich so»
Aktualisiert

GesinnungswandelChris von Rohr: «Damals dachte ich so»

Noch im Januar hatte Chris von Rohr betont, Krokus werde nicht mit AC/DC spielen: Die Gruppe habe selbst «Headliner-Status». Jetzt spielen die Bands doch zusammen in Bern: Der Bassist erklärt den Sinneswandel.

Chris von Rohr findet, dass Krokus den Erzrivalen von Gotthard und Francine Jordi gleicht. Anders ist es nicht zu erklären, dass Krokus als Vorgruppe von AC/DC auftreten, wenn Angus Young & Co. am 8. Juni Bern rocken. Noch im Januar hatte von Rohr bei «Radio 24» nämlich gesagt, Krokus werde ganz sicher nicht die Massen für AC/DC einheizen.

«Auf keinen Fall», hatte von Rohr damals auf die Frage geantwortet, ob die Band auch im Stade de Suisse spielen werden. «In der Schweiz haben wir selber Headliner-Status, gemeinsame Konzerte mit AC/DC machen keinen Sinn. Das wäre kontraproduktiv. Jede Band, die da Vorband macht, sieht uralt aus. Das tun sich nur Masochisten an. Schickt doch Gotthard oder Francine Jordi, das ist schon gut.» (20 Minuten Online berichtete).

Jetzt äussert sich der Krokus-Bassist urplötzlich völlig anders. Im «Blick» sagte er nun: «Das Konzert wird ein denkwürdiger Tag. Long live Rock'n'Roll!» Wie heisst es auf Lateinisch? Tempora mutantur – die Zeiten ändern sich – und Krokus mit ihnen...

Von Rohr selbst will das so nicht auf sich sitzen lassen und sagte gegenüber 20 Minuten: «Damals dachte ich so. Wir hatten ja auch noch keine konkrete Offerte und kein Nummer-eins-Album mit Platin-Status. Heute haben wir beides.» Der gemeinsame Auftritt knüpfe an alte Zeiten an. «Wenn man nach 32 Jahren wieder zusammen auf der gleichen Bühne rocken kann, muss man dies einfach tun. Masochistischer wäre es, zu Hause TV zu schauen!»

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