Aktualisiert

CSP-DelegierteChristlich-Soziale wollen einen zweiten Sitz

Die Christlich-Soziale Partei der Schweiz (CSP) will ihren einen Nationalratssitz halten und allenfalls ein zusätzliches Mandat erobern.

Marie-Therese Weber-Gobet, bisherige CSP-Nationalrätin und Spitzenkandidatin der Partei am 23. Oktober.

Marie-Therese Weber-Gobet, bisherige CSP-Nationalrätin und Spitzenkandidatin der Partei am 23. Oktober.

Mit Blick auf die Eidgenössischen Wahlen vom 23. Oktober hat die Christlich-Soziale Partei der Schweiz (CSP) am Samstag in Sitten VS ihre Delegiertenversammlung durchgeführt.

Minimalziel sei die Wiederwahl der Freiburger Nationalrätin Marie- Thérèse Weber-Gobet, teilte die Partei im Anschluss mit. Weber-Gobet war Ende 2008 für Hugo Fasel in die Grosse Kammer nachgerückt und muss sich bei den bevorstehenden Parlamentswahlen nun gegen die etablierten Parteien behaupten.

CSP tritt in fünf Kantonen an

Mit eigenen Listen respektive Kandidierenden tritt die CSP zudem in den Kantonen Wallis, Zug, Zürich und Obwalden an. Das Ziel: Ein zusätzlicher Nationalratssitz. Kandidatinnen und Kandidaten referierten in Sitten zu den Kernthemen der Partei: Ausstieg aus der Kernenergie, Migrations-, Bildungs- und Steuerpolitik.

Weiter wurde die von der CSP mitgetragene Volksinitiative für eine nationale Erbschaftssteuer thematisiert. Die Mitte August lancierte Initiative sieht eine nationale Harmonisierung der Erbschaftssteuer zugunsten der AHV vor. Damit werde garantiert, dass «eines der wichtigsten Sozialwerke in der Schweiz auch in Zukunft auf gesunden Beinen steht», teilte die CSP mit.

Nationalrätin Weber-Gobet wies in ihrem Legislaturbericht auf künftige politische Schwerpunkte hin. Gemäss Mitteilung machte sie dabei die Wahrung des sozialen Friedens als eine der grössten Herausforderungen für das Land aus. (sda)

Deine Meinung