«Hutaree»: «Christliche Kämpfer» wollten Polizisten töten
Aktualisiert

«Hutaree»«Christliche Kämpfer» wollten Polizisten töten

Komplott und versuchter Einsatz von Massenvernichtungswaffen. Diese Vorwürfe muss sich eine Gruppe in den USA gefallen lassen, die mit Polizistenmorden Unruhe stiften wollte.

Die Fotos der verdächtigen «christlichen Kämpfer».

Die Fotos der verdächtigen «christlichen Kämpfer».

Wegen eines geplanten Anschlags auf Polizisten sind neun Mitglieder einer paramilitärischen Gruppe im Bundesstaat Michigan angeklagt worden. Wie das US-Justizministerium am Montag mitteilte, lautet die Anklage auf staatsfeindlichen Komplott sowie versuchten Einsatz von Massenvernichtungswaffen.

Die acht Männer und eine Frau sollen unter anderem geplant haben, einen Sicherheitsbeamten umzubringen, um dann auf seiner Beerdigung weitere Polizisten durch Sprengstoffanschläge zu ermorden.

Die Gruppe, die unter dem Namen «Hutaree» agiert, hat sich zum Ziel gemacht, gewaltsam Widerstand gegen den Staat zu leisten. Auf ihrer Internetseite erklärt die militante Gruppe, ihr Name bedeute so viel wie «Christliche Kämpfer».

Ziel: Unruhen anzetteln

Mit ihren Anschlagsplänen wollten die jetzt angeklagten Mitglieder nach Aussagen des Justizministeriums offenbar weitere Unruhen anzetteln. Justizminister Eric Holder sprach von einer «gefährlichen Organisation».

Acht der mutmasslichen Kriminellen aus den Bundesstaaten Michigan, Ohio und Indiana befinden sich in Polizeigewahrsam. Ein Mann ist noch auf der Flucht.

(sda)

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