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«Für vieles offen»Christoph Meili auf Jobsuche

Christoph Meili wohnt jetzt nicht mehr bei seiner Mutter, sondern in einer 1-Zimmer-Sozialwohnung in Sirnach TG - und will seine Familie in die Schweiz holen.

Seit einem Monat ist Christoph Meili abgetaucht. Jetzt bricht er sein Schweigen. Der Zeitung «Sonntag» erzählt er, dass er bei seiner Mutter ausgezogen sei und eine 1-Zimmer-Wohnung bezogen habe, die der Gemeinde Sirnach TG gehört. Er beziehe Geld vom Sozialamt als Übergangslösung, bis er Arbeitslosengeld bekomme.

Fieberhaft sucht er einen Job. «Ich bin voll ausgelastet mit Bewerbungen schreiben und all den Besuchen auf den Ämtern.» Er habe die Handelsschule abgeschlossen, sei gelernter Radio- und TV-Verkäufer und habe Erfahrung in Jobs im Sicherheitsbereich. «Deshalb bin ich für viele Jobs offen», so Meili.

Klar ist für ihn, dass er nicht mehr in die USA zurückkehren will. «Amerika ist am Zerfallen», sagt er. Trotzdem hat er seine beiden Familien aus erster und zweiter Partnerschaft in Amerika zurückgelassen. Er stehe aber regelmässig über Telefon und Internet in Kontakt mit seiner zweiten Frau Grace und Sohn Simon. Und es sei sein Wunsch, die Familie zurück in die Schweiz zu holen.

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