10 Jahre nach Halifax: Chronik: Die schwersten Swissair-Unglücke
Aktualisiert

10 Jahre nach HalifaxChronik: Die schwersten Swissair-Unglücke

Der Absturz des Swissair-Kurses 111 bei Halifax vor zehn Jahren war, gemessen an der Zahl der Opfer, das schwerste Unglück der ehemaligen schweizerischen Fluggesellschaft.

Hier die schwersten Flugzeugunglücke der Swissair und ihrer Tochter Crossair:

- 27. Juli 1934: Absturz einer Curtis Condor der 1931 gegründeten Swissair bei Tuttlingen: 12 Tote, darunter die erste Swissair-Stewardess Nelly Diener.

- 19. Juni 1954: Bei einem Flug von Genf nach London über den Ärmelkanal setzten innerhalb kurzer Zeit beide Motoren einer Maschine aus. Bei der Wasserung starben drei Passagiere. In Genf hatte man vergessen Flugbenzin nachzufüllen.

- 18. Juni 1957: Absturz einer Swissair DC-3 in den Bodensee anlässlich eines Trainingsfluges: 9 Tote.

- 4. Sept. 1963: Absturz einer Swissair-Caravelle bei Dürrenäsch AG: 80 Tote. Ursache: Feuer an Bord.

- 21. Feb. 1970: Absturz einer Swissair-Coronado CV-990 bei Würenlingen AG: 47 Tote. Ursache: Bombenanschlag.

- 7. Okt. 1979: Eine Swissair DC-8 überrollt die Landepiste des Flughafens Athen und fängt Feuer: 14 Tote. Ursache: Pilotenfehler.

- 2. Sept. 1998: Absturz einer Swissair MD-11 vor der kanadischen Ostküste bei Halifax: 229 Tote. Ursache: Brand im Cockpit.

- 10. Jan. 2000: Absturz eines Saab-Cityliners der Crossair nach dem Start bei Nassenwil ZH: 10 Tote. Ursache: Pilotenfehler.

- 24. Nov. 2001: Absturz eines Crossair-«Jumbolino» (Avro RJ 100) bei der Landung in einen Wald bei Bassersdorf ZH: 29 Tote. Ursache: Pilotenfehler.

(sda)

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