Abstimmung: Churer verweigern höhere Steuern
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AbstimmungChurer verweigern höhere Steuern

In Chur haben die Stimmberechtigten eine temporäre Steuererhöhung mit einem Nein-Anteil von 84 Prozent verworfen. Dadurch steigt das Budgetdefizit.

Die Erhöhung der Steuern von 90 auf 95 Prozent lehnten die Churer Stimmberechtigten am Sonntag mit 8185 zu 1526 Stimmen ab. Das Defizit im Budget des laufenden Jahres dürfte somit von zwei auf sechs Millionen Franken steigen.

Geplant war, die Steuern nur für ein Jahr anzuheben. 2012 sollten Mehreinnahmen respektive Einsparungen den angespannten Haushalt entlasten. Ein überparteiliches Komitee mit dem Vizepräsidenten der städtischen SVP Beath Nay an der Spitze hatte das Referendum gegen die Steuererhöhung und die Parkplatz-Gebührenpflicht ergriffen.

Die bürgerlichen Parteien hatten bei der Steuervorlage mehrheitlich die Nein-Parole herausgegeben, die CVP entschied sich für Stimmfreigabe. Die SP war für die Steuererhöhung.

Mit 7236 zu 2445 oder einem Nein-Anteil von 75 Prozent ebenfalls deutlich verworfen wurde die Einführung von Gebühren für knapp 1000 Parkplätze auf städtischem Gebiet. Die Stimmbeteiligung betrug 42 Prozent. (sda)

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