X-Files: CIA macht geheime UFO-Akten publik
Aktualisiert

X-FilesCIA macht geheime UFO-Akten publik

Der US-Geheimdienst CIA hat Ermittlungsakten über UFOs zugänglich gemacht. Eine Online-Karte zeigt zudem Parallelen zwischen TV und Wirklichkeit.

von
pst

Zum Start der neuen Staffel von «Akte X» («X-Files») will der US-Geheimdienst CIA uns alle zu Hobby-Mulders und -Scullys machen. Die Central Intelligence Agency (CIA) hat nämlich erstmals Ermittlungsakten zu (vermeintlichen) Raumschiff-Sichtungen auf der ganzen Welt auf der eigenen Website veröffentlicht.

Passend zur Veröffentlichung der mehrere hundert Dokumente schweren UFO-Akten aus den 1940er- und 1950er-Jahren hat die CIA in einem Blog-Post auch gleich Vorschläge, für welche Berichte über Stippvisiten Ausserirdischer sich Agent Mulder und für welche sich seine Kollegin Scully interessieren würden. Wer also selber versuchen möchte, Licht ins Dunkel der ungelösten CIA-X-Files zu bringen, kann das ab sofort machen.

Fliegende Untertassen untersuchen – aber richtig

Neben der Aktensammlung hat die CIA auch noch eine Zehn-Punkte-Anleitung online gestellt, wie bei einer UFO-Sichtung professionell vorzugehen ist. So sollte man möglichst einen Experten zu Rate ziehen, sollte man tatsächlich eine fliegende Untertasse zu Gesicht bekommen oder gar eine abgestürzte gefunden haben.

Beweise für die Existenz extraterrestrischer Flugobjekte gibt es nach wie vor nicht, obwohl die US-Regierung jahrelang vermeintliche Sichtungen wissenschaftlich untersucht und unter dem Namen Project Blue zusammengefasst hatte.

«Echte» und TV-Sichtungen

Auch der Online-Kartendienst Cartodb.com hat sich zum Mulder- und Scully-Revival etwas einfallen lassen: Eine interaktive Karte der USA zeigt sowohl die Orte, an denen zwischen 1993 und 2002 UFOs gesichtet wurden, als auch die Locations, wo die einzelnen «X-Files»-Episoden in den 1990er-Jahren spielten.

Ob man nun an UFOs glaubt oder nicht: Die von der CIA veröffentlichten Akten dürften sowohl für Ufologen als auch für Skeptiker spannend zu lesen sein. Bilder gesichteter Untertassen finden sich in den Akten nur wenige.

Deine Meinung