Aktualisiert 18.12.2008 10:23

Toyota iQClever, aber nicht billig

Mit dem iQ hat Toyota eines der cleversten Autos am Start. Doch der Spass wird nicht billig!

Ganz ehrlich: Wissen Sie, wie ein Toyota Auris genau aussieht? Oder ein Toyota Avensis? Nein? Dann geht es Ihnen wohl wie den meisten AutofahrerInnen: Sie sind zwar mit ihrem Toyota sehr zufrieden, aber eine emotionale Bindung zu den Autos der aktuellen Modellpalette VPN Toyota gibt es wohl nur selten. Oder, mit den Worten eines Chefredaktors eines japanischen Lifestyle-Maga­zins: «Die Modelle von Toyota sind wie zuverlässige Hausfrauen: Man schätzt sie, aber in die Ferien fährt man lieber mit einer Geliebten.»

Unabhängig davon ist es derzeit schon so, dass der Marke ein einheitliches Gesicht, ein Wiedererkennungswert fehlt. Doch wer auch in Krisenzeiten so gut verkauft wie die Japaner, wird sich ob solcher Kritik nicht grämen.

Zudem hat Toyota ein Ass im Ärmel, das ab Februar auf die Strasse kommt und den Städten dieser Welt ein neues Gesicht geben will: der iQ, laut Toyota der «kleinste Viersitzer der Welt». Tatsächlich gibt es derzeit kein Auto unter der 3-Meter-Marke, das so viel Platz bietet und sich vor allem wie ein echtes Auto anfühlt. Zwar kann man mit dem Toyota iQ nicht quer parkieren wie mit dem Smart, dafür kann man es sich auch jenseits der Stadtgrenzen gemütlich machen. Vor allem mit dem 90-PS-Diesel ist man im iQ locker unterwegs und fühlt sich auch auf der Autobahn wohl.

Doch der kurze Spass, der ab Februar auf die Schweizer Strassen rollt, hat seinen Preis: Unter 21  500 Franken läuft nichts. Doch bei diesem Preis wird nicht geknausert: Zwar gibts so erst mal nur 68 Benzin-PS, dafür gleich neun Airbags.

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