Clever und Smart
Aktualisiert

Clever und Smart

Telefonieren ist bei ihnen nur noch Nebensache: Smartphones sind
mobile Büros im Hosentaschenformat.

Text -- Jan Garber

Sie sind die praktischen Begleiter für alle, die sich täglich mit

Terminen und Kontaktadressen herumschlagen müssen. Und sie finden in jeder Tasche Platz: Smartphones � Mobiltelefone mit Organizer- und Office-Funktionen. Besonders bei Business-Anwendern sind die cleveren Helfer beliebt, weil Kontakte, Termine und Aufgabenlisten einfach verwaltet werden können und sich schnell mit einer Office-Software auf dem PC abgleichen lassen, etwa mit Microsoft Outlook. Via Bluetooth kommunizieren die Geräte mit Laptops und Handys. Dank E-Mail und Internet-Zugang bleiben Anwender auch unterwegs auf dem Laufenden. Von normalen Mobiltelefonen unterscheidet sie das grosse Display, das oft als Touchscreen funktioniert; den Organizern haben sie die Möglichkeit zum Telefonieren voraus. Sechs aktuelle Geräte befinden sich derzeit auf dem Markt � die meisten wurden rechtzeitig fürs Weihnachtsgeschäft lanciert.

Für Medieninteresse hat das kürzlich eingeführte Sony Ericsson P900 gesorgt, der Nachfolger des beliebten P800. Das P900 darf wegen seiner Vielseitigkeit zu den Top-Smartphones gerechnet werden, hat mit 1300 Franken aber auch einen stolzen Preis. Für Orange-Kunden sind das Treo600 und das SPV E200 interessant, die schon vorkonfiguriert sind und zusammen mit einem Preisplan relativ günstig zu stehen kommen.

Mit Spannung erwartet wird das Motorola MPX-200. Es basiert auf der neusten Version des Betriebssystems Windows Powered Smartphone 2003 und soll den Abgleich mit Microsoft-Office-Produkten noch einfacher machen. Ausschliesslich an Businessnutzer richtet sich das BlackBerry 7730. Das Gerät bleibt in ständigem Kontakt mit einem Firmenserver � E-Mails, Termine, Adressen und Aufgaben werden ständig abgeglichen; der Transfer erfolgt verschlüsselt.

Noch sprechen die smarten Helfer eine kleine Benutzergruppe an. Bei Mobilezone etwa sind nur rund fünf Prozent aller verkauften Geräte Smartphones. Rechnet man das Nokia 6600 dazu, das nur am Rande als Smartphone bezeichnet werden kann, beträgt der Verkaufsanteil knapp 15 Prozent. Das könnte sich aber bald ändern: «Je kleiner und leichter die Geräte werden, umso mehr interessieren sich auch Leute dafür, die sie nicht professionell nutzen», erklärt Manuel Nieto, Produktmanager von Mobilezone � quasi als «nice to have».

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