Plan begraben: Clinton wollte syrische Rebellen bewaffnen
Aktualisiert

Plan begrabenClinton wollte syrische Rebellen bewaffnen

Die ehemalige Aussenministerin Hillary Clinton und des Ex-CIA-Chefs David Petraeus wollten syrische Rebellen ausbilden und bewaffnen. Doch das US-Präsidialamt hat diese Pläne offenbar abgelehnt.

Die ehemalige Aussenministerin Hillary Clinton und der Ex-CIA-Chef David Petraeus im Jahr 2008.

Die ehemalige Aussenministerin Hillary Clinton und der Ex-CIA-Chef David Petraeus im Jahr 2008.

Die Ablehnung habe letzten Sommer stattgefunden. Grund für die Entscheidung seien Sorgen gewesen, die USA könnten in den Konflikt hineingezogen werden. Das berichtete die «New York Times» am Samstag.

Ausserdem sei befürchtet worden, dass die Waffen in die falschen Hände geraten könnten.

Endgültig sei der Plan begraben worden, als Petraeus wegen einer ausserehelichen Affäre sein Amt aufgeben und Clinton aus gesundheitlichen Gründen kürzer treten musste, berichtete die Zeitung unter Berufung auf Regierungskreise weiter. Der scheidende Verteidigungsminister Leon Panetta habe Regierungsvertretern zufolge der Idee positiv gegenüber gestanden.

Petraeus und Panetta lehnten dem Blatt zufolge eine Stellungnahme ab. Clinton hatte sich vor kurzem in einem «Times«-Interview nicht zu der Frage äussern wollen. (sda)

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