Eklat in Luxus-Hotel: Clooney beschimpft Milliardär als «Arschloch»
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Eklat in Luxus-HotelClooney beschimpft Milliardär als «Arschloch»

Er gilt allgemein als besonnener Gentleman. Als bei einem Dinner in Las Vegas aber sein Freund Barack Obama beleidigt wurde, brannten George Clooney die Sicherungen durch.

von
scy

Tatort: Das vornehme Botero-Restaurant im Wynn Encore Hotel in Las Vegas Anfang April. Wutentbrannt verlässt Hollywoodstar George Clooney vor versammelten Gästen seinen Tisch. Keine Filmszene, sondern nüchterne Realität. – Aber was bringt den 52-Jährigen bloss so auf die Palme?

Laut dem «Las Vegas Review Journal» unterhielt sich Clooney an diesem Abend angeregt mit Casinobetreiber und Milliardär Steve Wynn, der ihn zum Fünf-Gänge-Menü eingeladen hatte. Irgendwann kam die Gesundheitsreform von US-Präsident Barack Obama zur Sprache. Wynn, selber ein glühender Verehrer der Republikaner, betitelte Obama in der Folge als «Arschloch».

«Clooney ist ein lustiger Typ – wenn er nüchtern ist»

Das liess sich der Schauspieler, Anhänger der Demokraten und – gemäss eigener Aussage – enge Freund des Präsidenten nicht bieten. «An diesem Punkt erklärte ich Steve, dass er ein Arschloch ist und ich nicht an seinem Tisch sitzen werde, wenn er so ein Dummkopf ist. Dann ging ich raus», so Clooney zu der Zeitung.

Wynn schilderte – logischerweise – eine etwas andere Version. Der Tequila sei in Strömen geflossen – dieses Getränk schmecke Clooney bekanntlich besonders gut, so Wynn. Und weiter: «Wenn er trinkt, dann hält er sich für einen ganz engen Freund des Präsidenten. Clooney ist ein lustiger Typ, wenn er nüchtern ist. Aber wenn du mit ihm einen Heben gehst, dann solltest du früh kommen und nicht allzu lange bleiben.»

«Monuments Men»-Darsteller Clooney erklärte später: «Das hatte nichts mit Politik zu tun, sondern vielmehr mit Charakter.» Gerade viel davon haben an jenem Abend beide Involvierten nicht an den Tag gelegt.

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