Clooney & Co. für Obama
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Clooney & Co. für Obama

Der US-Wahlkampf hat bereits Hollywood erreicht: Zahlreiche Stars mit Rang und Namen nutzen ihre Popularität, um den demokratischen Präsidentschaftskandidaten Barack Obama zu unterstützen.

Im Wahlkampf um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten in den USA hat sich Senator Barack Obama die Unterstützung von mehreren Filmstars gesichert. George Clooney, Eddie Murphy, Barbra Streisand und andere erschienen am Dienstag bei einer Veranstaltung mit Obama in Los Angeles, bei der Wahlkampfspenden von einer Million Dollar eingenommen wurden.

Die Teilnehmer feierten den Präsidentschaftsaspiranten für die Wahl im November 2008 mit einem Meer von blauen Schildern mit der Aufschrift «Obama '08». Der Politiker sprach sich erneut für einen Truppenabzug aus dem Irak sowie Reformen des Gesundheits- und Bildungswesens aus. «Wir können all dies erreichen», rief Obama aus. «Ohne Euch aber kann ich es nicht schaffen.»

Zu den Prominenten im Lager Obamas gehören auch Tom Hanks, Denzel Washington und Ben Stiller. Die Hollywood-Grössen Steven Spielberg, Jeffrey Katzenberg und David Geffen kündigten einen weiteren «Fundraiser» (Veranstaltung zur Sammlung von Wahlkampfspenden) in Beverly Hills an. Die Eintrittskarte dafür kostet 2.300 Dollar - dies entsprecht dem Höchstbetrag für Wahlkampfspenden von Einzelpersonen.

Obamas innerparteiliche Kontrahentin Hillary Clinton will im März auf Spendentour nach Hollywood kommen. Ihr «Fundraiser» findet im Haus des Supermarkt-Unternehmers Ronald Burkle statt, der ein langjähriger Freund ihres Mannes Bill Clinton ist. (dapd)

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