Aktualisiert 18.05.2005 20:50

Clown vergriff sich erneut an Knaben: 23 Monate unbedingt

Ein pädophiler Berufsclown muss 23 Monate hinter Gitter. Trotz Therapie hat er sich erneut an Buben vergriffen.

Das Bezirksgericht Zürich hat den Mann wegen sexuellen Handlungen mit Kindern zu einer unbedingten Gefängnisstrafe von acht Monaten unbedingt verurteilt. Hinzu kommt eine widerrufene Vorstrafe von 15 Monaten Gefängnis. Der heute 38-jährige Animator stand bereits im November 2000 vor dem Obergericht des Kantons Aargau, weil er fünf Schüler sexuell missbraucht hatte. Bei dem damals schon einschlägig Vorbestraften wurde eine Psychotherapie verordnet – erfolglos.

Der Mann hat am 26. September 2003 einen 12-jährigen Knaben in seine Wohnung gelockt, wo das Kind übernachtete. Dabei kam es zu schweren sexuellen Übergriffen. Zudem soll er nach Weissrussland gereist sein, um dort einen mit ihm «befreundeten» Buben zu treffen. Vor dem Gericht zeigte sich der Clown reumütig. Gleichzeitig gab er aber auch zu, sich immer noch stark zu Buben hingezogen zu fühlen.

(sda)

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