Place to be: Club Cabaret mixt Variété mit House
Aktualisiert

Place to beClub Cabaret mixt Variété mit House

Samtvorhänge, goldene Lampen und Burlesque-Tänzerinnen: Im neuen Club Cabaret ist der Name Programm.

von
Roman Hodel

Die Clubmeile Geroldstrasse im Kreis 5 wird aufgemöbelt: Am Samstag öffnet im Untergrund von Haus Nummer 15, wo in den letzten vier Jahren das Embargo logierte, der Club Cabaret. «Der Name ist Programm», verspricht Szenegastronom Daniel Hof­stetter, der den Laden zusammen mit Philippe Egger (36) alias DJ Serafin betreibt. Will heissen: rote Samtvorhänge, goldene Paillettenlampen und Shows auf der eigens eingebauten Bühne mit Burlesque-Tänzerinnen, Zauber- und Travestiekünstlern.

Als Vorbild dient die New Yorker Box, ein angesagter Club in einem Variété-Theater. «Auch unser Cabaret soll ein Place to be werden», sagt Hofstetter. «Und zwar für Heteros, Schwule und Lesben.» Da die Location nur 200 Leute fasse, betreibe man eine «harte» Türpolitik. Wers reinschafft, kommt gemäss DJ Serafin samstags in den Genuss von «smoothem, deepem House», freitags sind soulige und funkige Töne an­gesagt.

Stilvoll sollen nicht nur Musik und Shows sein: «Getränke etwa servieren wir nur in Gläsern und nicht in Plastikbechern», so Hofstetter. Apropos Drinks: Seine bestehende Bar Daniel H. im Kreis 4 ist vom neuen Club nicht tangiert: «Da bleibt alles wie gehabt.»

Deine Meinung