In die Selbstständigkeit: Coaching und Geld für Berner Start-ups
Aktualisiert

In die SelbstständigkeitCoaching und Geld für Berner Start-ups

Damit sich mehr Berner selbstständig machen, braucht es Mut, Beziehungsnetze und Finanzspritzen: Die Start-up-Förderer arbeiten daran.

von
Patrick Marbach

Gute Nachrichten kamen gestern von der Stiftung für technologische Innovation (STI).

Sie kann ihr Kapital auf 10 Millionen Franken verdoppeln und damit Start-ups im Espace Mittelland unterstützen. «Damit wir einer Firma ein zinsloses Darlehen gewähren, muss sie Bedingungen erfüllen», erklärt Stiftungspräsident Lukas Rohr. Dabei habe sich gezeigt, dass guten Ingenieuren oft das wirtschaftliche Wissen fehle. Teil des Förderprogramms sei deshalb ein Coaching von Experten. Ein Start-up, das davon profitiert, ist die mit Fotomarathons bekannt gewordene Firma Gonnado. «Die STI ermöglicht uns, die Software für die Freizeitplattform Gonnado.com weiterzuentwickeln», freut sich CEO Samuel Mäder.

Den Traum von der eigenen Firma wollen auch die Mitglieder des ­Enterpreneurs Club der Uni Bern (ECUB) realisieren. «Es braucht vor allem Mut und Motivation», so Clubpräsident Melih Vatansever (30). «Die Geschäftsidee ist weniger wichtig, als man denkt. Entscheidend ist, dass es mit den richtigen Beziehungen gelingt, diese umzusetzen.» Auf diesem Weg unterstützen sich die Studenten gegenseitig. Sie treffen sich auch regelmässig mit «Entrepreneurs» der anderen Universitäten zum Erfahrungsaustausch.

www.ecub.ch

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