Mini-Cocktails: Cocktails können gerade nicht winzig genug sein

Mini-Cocktails oder Tiny Drinks sind das nächste grosse Ding. Wir zeigen euch die herzigsten und feinsten Varianten. 

Mini-Cocktails oder Tiny Drinks sind das nächste grosse Ding. Wir zeigen euch die herzigsten und feinsten Varianten. 

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Statt ShotsCocktails können gerade nicht winzig genug sein

Dieser grosse Trend kommt im kleinen Glas: Mini-Cocktails finden sich immer öfter auf Drink-Menüs. Und unterscheiden sich von Shots.

von
Luise Faupel

Mini-Cocktails passen vom Zeitpunkt perfekt zum bevorstehenden Sober October: Mit den Drinks im Kleinstformat kann man sich schlückchenweise an die Zeit ohne Alkohol herantasten. 

Die kleinen Cocktails, die sich auf immer mehr Bar-Menükarten finden, weisen meist eine Grösse von drei bis fünf Centiliter Inhalt auf. Der derzeit beliebteste kleine Cocktail ist ein Snaquiri, ein kleiner Daiquiri:

Was sind Mini-Cocktails?

So gesehen kann man aus jedem Cocktail einen Mini-Cocktail zaubern. Auch der Mini-Espresso-Martini ist beliebt: ein Espresso Martini aus einem Digestif-Glas. Dann wären da noch Mini-Bloody-Marys, etwa zum Brunch. Ausserdem gibts winzige Martinis, Baby-Slushies oder Mini-Negronis.

Bei den herzigen Miniaturmischungen kann man nur schwer Nein sagen und vor allem: reichen sie doch auch. Wer Lust auf einen Cocktail hat, aber nicht auf die Menge, für den oder für die kommen die Mini-Cocktails genau richtig. Das Anstossen in der Runde mit solchen Drinks macht sogar mehr Spass.

Weniger ist mehr

Mini-Drinks bringen zudem keinen harten Morgen mit sich – vorausgesetzt, es bleibt bei einem. Und sie passen in unsere immer gesundheitsbewusstere Gesellschaft. Mini-Cocktail-Fans sind oft auch Vertreterinnen und Vertreter von Sober Curiosity und Mindful Drinking – also des Geniessens vom Verzicht. Oder eben des Fast-Verzichts.

Mini-Cocktails: Der Ursprung des Trends

Entstanden sind die Mini-Cocktails dadurch, dass Barkeeperinnen und Barkeeper immer wieder gebeten werden, doch «einen mitzutrinken». Daraufhin gossen diese sich Reste aus dem Shaker in ein Shotglas – den Drink in mini.

Es gehe um das Anstossen und das Zusammensein – die Grösse spiele dabei doch keine Rolle, finden viele Barkeeperinnen und Barkeeper.

Ein weiteres Pro-Argument von Mini-Martinis und Co.: Sie bieten sich an, um mal etwas Neues auszuprobieren. Wie oft hat man sich von seinem Lieblingsdrink abgewendet, um dann mit einem grossen Glas dazusitzen, dessen Inhalt einen geschmacklich nicht vom Barhocker haut? 

Würdest du einen Mini-Cocktail probieren?

Mini-Drinks als Amuse-Bouche

Und auch für jene, die eine Party planen, bieten sich die kleinen Drinks an. Während in einen Cocktailshaker meist nur maximal drei Cocktails passen, kann man Mini-Cocktails für etliche Gäste auf einmal zubereiten und diese sogar gut vorbereiten und auf einem Tablett platzieren. 

Wie teuer darf es sein?

Die alles entscheidende Frage: Wie viel soll denn so ein Mini-Drink kosten? Wer fair ist, müsste den Preis eines Cocktails wirklich auf dieselbe Grösse runterrechnen wie das Glas. In der Schweiz ist uns noch keiner begegnet – wie viel würdest du maximal für einen Mini-Cocktail ausgeben? Schreib es in die Kommentarspalte. 

Übrigens: Ganz so munzig wie auf diesem Bild sollen die Mini-Cocktails dann aber doch nicht sein.

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