Coldplay: Konstruktive Zerstörung
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Coldplay: Konstruktive Zerstörung

Auch die erfolgreichen Britpopper von Coldplay arbeiten schon seit längerer Zeit am Nachfolger von «A Rush of Blood to the Head». Die neue Platte soll vor Ende nächsten Jahres herauskommen. «Das Einzige, was wir bisher erreicht haben, ist, dass wir 42 Songs verschrottet haben. Ich betrachte das als konstruktive Zerstörung», äusserte sich Frontmann Chris Martin laut der Plattenfirma EMI Records über die Produktion des dritten Studioalbums.

Einige neue Stücke wie beispielsweise «Gravity», «Poor Me», «Moses» und «World Turns Upside Down» hatte die mit Musikpreisen überschüttete Band bereits auf ihrer jüngsten Tour live gespielt. Es bleibe jedoch abzuwarten, ob diese auch für das nächste Album berücksichtigt werden.

Dafür zeigte sich Coldplay nun von einer umweltbewussten Seite: Im indischen Karnatake hat die Band Mangobäume anpflanzen lassen, die während ihrer Lebenszeit die Menge Kohlendioxid aus der Atmosphäre abbauen, das für die Produktion und Auslieferung des letzten Coldplay-Albums erzeugt worden war. Wer das Projekt von Coldplay unterstützen möchte, kann für rund 25 Euro bei www.futureforests.com einen Steckling kaufen und bekommt dafür ein Zertifikat mit dem genauen Standort des Baumes.

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