«Wie spricht man das aus?» - Coldplay verwirrt auf neuem Album mit Emoji-Songtiteln
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«Wie spricht man das aus?»Coldplay verwirrt auf neuem Album mit Emoji-Songtiteln

Fans waren ganz schön verwirrt, als sie sich die Trackliste des anstehenden Coldplay-Albums angeschaut haben. Statt herkömmlichen Titeln stehen bei einigen Songs nur Emojis.

von
Stephanie Vinzens
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Am 15. Oktober erscheint das neunte Studioalbum der Londoner Band Coldplay. 

Am 15. Oktober erscheint das neunte Studioalbum der Londoner Band Coldplay.

imago images/MediaPunch
Dies haben Frontmann Chris Martin (44), Gitarrist Jonny Buckland (43), Bassist Guy Berryman (43), Schlagzeuger Will Champion (42) sowie Creative Director Phil Harvey (44) auf den offiziellen Social Media-Kanälen der Band verkündet.

Dies haben Frontmann Chris Martin (44), Gitarrist Jonny Buckland (43), Bassist Guy Berryman (43), Schlagzeuger Will Champion (42) sowie Creative Director Phil Harvey (44) auf den offiziellen Social Media-Kanälen der Band verkündet.

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Die Platte heisst «Music of the Spheres» und beinhaltet zwölf Songs.

Die Platte heisst «Music of the Spheres» und beinhaltet zwölf Songs.

coldplay.com

Darum gehts

  • Zwei Jahre nach «Everyday Life» bringt die britische Band Coldplay ihr neuntes Studioalbum heraus.

  • Als Release-Date ist der 15. Oktober angesetzt, eine erste Single erscheint jedoch bereits diesen Freitag.

  • An der Platte scheiden sich schon jetzt die Geister – einige Songs haben nämlich nur Emojis als Titel.

  • Ausserdem spitzen sich die Gerüchte um eine Collab mit der K-Pop-Gruppe BTS zu.

Die britische Band Coldplay hat für Oktober ihr neuntes Studioalbum «Music of the Spheres» angekündigt. Eine knapp zweiminütige Hörprobe sowie eine Trackliste haben die vier Männer jetzt schon preisgegeben – und damit ganz schön für Verwirrung gesorgt. Fünf der zwölf Songs haben nämlich Emojis als Liedertitel, namentlich die Planeten Saturn und Erde, drei funkelnde Sternli, ein rotes Herz sowie das Unendlichkeitszeichen.

Fans rätseln nun, wie man die gewöhnungsbedürftigen Titel in Wörter übersetzt. So könnte das Stern-Emoji beispielsweise sowohl als «Stars» als auch «Sparks» – oder sonst etwas – gelesen werden. «Moment mal, wie spricht man das aus?», fragt sich auch diese Twitter-Userin hier.

Andere finden die Idee schlicht und einfach doof. «Falls du jemals eine Erinnerung dafür brauchst, dass du nicht so uncool bist wie du glaubst, denk einfach daran, dass Coldplay existiert», heisst es etwa in diesem fiesen Tweet. Ein weiterer User spasst: «Kann jemand bitte nach Coldplay sehen? Ich glaube, die Hitze macht ihnen zu schaffen.»

Spekulationen über BTS-Collab werden lauter

Die zahlreichen Coldplay-Fans sind trotz der polarisierenden Emoji-Titel absolut aus dem Häuschen. So finden sich unter dem Verkündungs-Tweet der Band haufenweise freudige Kommentare in Grossbuchstaben. Aufregung herrscht derweil auch unter Fans der siebenköpfigen koreanischen Boyband BTS.

Seit im Mai dieses Jahres ein Coldplay-Song namens «My Universe» geleakt wurde, auf dem vermeintlich die BTS-Sänger Jungkook (23) und V (25) zu hören sind, wird nämlich über eine Kollaboration der beiden Gruppen spekuliert. Dass jener Titel nun offiziell auf der Trackliste steht, verstärkt die Vermutungen.

Freitag erscheint die erste Single

In einer von Hand geschriebenen Notiz verkündet die Band zudem, dass am Freitag mit «Coloratura» bereits die erste Single des Albums releast werde, eine zweite folge im September. Ausserdem erfahren wir, dass «Music of the Spheres» vom schwedischen Musikproduzenten Max Martin (50) produziert wurde, der schon mit Pop-Grössen wie Britney Spears (39), NSYNC und Taylor Swift (31) zusammengearbeitet hat.

Mit dem Statement «Jeder ist irgendwo ein Alien» nehmen Frontmann Chris Martin (44), Gitarrist Jonny Buckland (43), Bassist Guy Berryman (43), Schlagzeuger Will Champion (42) sowie Creative Director Phil Harvey (44) zudem Bezug zur Universum-Thematik des anstehenden Albums.

Bereits im Mai hat Chris in einem Interview mit Radio X über die Emoji-Idee gesprochen – damals war jedoch unklar, ob sie damit durchkommen. «Wir versuchen, das allererste Album mit Emojis als Songtitel herauszubringen. Aber das erweist sich wegen all der Dienstleister in der Musikindustrie als knifflig», so der Ex-Mann von Schauspielerin Gwyneth Paltrow (47). Nun wissen wir: Die Band hat den Kampf gegen die Streamingdienste gewonnen.

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