Aktualisiert 18.05.2020 06:24

Neuheit

Comeback der Stil-Ikone von Porsche

Auch die neuste 911er-Generation von Porsche rollt als Targa an die Start.

von
Dieter Liechti
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911 Targa 4S: Die Stilikone von Porsche rollt im August in seiner neusten Form an den Start.

911 Targa 4S: Die Stilikone von Porsche rollt im August in seiner neusten Form an den Start.

Porsche
Kompakt, bullig und mit 450 PS adäquat motorisiert – das Targa-Topmodell 4S kostet mindestens 177 900 Franken.

Kompakt, bullig und mit 450 PS adäquat motorisiert – das Targa-Topmodell 4S kostet mindestens 177 900 Franken.

Porsche
Bullig: Das Heck des Targa mit dem durchgehenden Leuchtenband.

Bullig: Das Heck des Targa mit dem durchgehenden Leuchtenband.

Porsche

Der Sommer kann kommen: Mit den Allrad-Modellen 911 Targa 4 und 911 Targa 4S debütiert nach Coupé und Cabriolet die dritte Karosserievariante der neuen Elfer-Generation und Porsche komplettiert damit sein klassisches Sportwagen-Trio. Prägnantes Merkmal bleibt das vollautomatische Dachsystem. Es besteht wie beim legendären Ur-Targa von 1965 aus dem charakteristischen breiten Bügel, einem beweglichen Dachteil über den Vordersitzen und der umlaufenden Heckscheibe. In 19 Sekunden lässt es sich komfortabel öffnen oder schliessen.

Für den passenden Punch Auftritt sorgt der Sechszylinder-Boxermotor mit drei Liter Hubraum und Biturbo-Aufladung: Im 911 Targa 4 leistet er 283 kW (385 PS) und sprintet mit optionalem Sport Chrono-Paket aus dem Stand in 4,2 Sekunden auf Tempo 100 km/h – ein Zehntel schneller als bisher. Das Triebwerk im 911 Targa 4S kommt auf eine Nennleistung von 331 kW (450 PS) und erreicht die 100 km/h-Marke unter gleichen Voraussetzungen in 3,6 Sekunden – vier Zehntel schneller im Vergleich zum Vorgänger. Die Höchstgeschwindigkeit des 911 Targa 4 liegt bei 289 km/h (plus zwei km/h), die des 4S bei 304 km/h (plus drei km/h).

Boxer mit Turbo

Wie die 911 Carrera-Modelle profitieren die beiden 911 Targa-Varianten von dem Leistungszuwachs der aufgeladenen drei Liter grossen Sechszylinder-Boxermotoren. Das kommt sowohl der Performance als auch der Alltagstauglichkeit zugute. Das Triebwerk im 911 Targa 4 leistet elf kW (15 PS) mehr als beim Vorgänger, im Targa 4S sind es 22 kW (30 PS) mehr Leistung. Um die verbesserte Performance der neuen Allrad-Modelle auf die Strasse zu bringen, hat Porsche das Vorderachsgetriebe weiterentwickelt und soll mit dem PTM (Porsche Traction Management) eine noch bessere Traktion bei allen Fahrbahnzuständen ermöglichen.

Der erste Porsche 911 Targa (Modelljahr 1967) wurde noch als «Sicherheitscabriolet mit Überrollbügel» vermarktet.

Der erste Porsche 911 Targa (Modelljahr 1967) wurde noch als «Sicherheitscabriolet mit Überrollbügel» vermarktet.

Porsche

Äusserlich prägen den 911 Targa die Design-Elemente der 992-Modellgeneration, mit Ausnahme des Bug- und Heckteils besteht die gesamte Aussenhaut aus Aluminium. Das Interieur entspricht den 911 Carrera-Modellen und ist geprägt von den klaren und geraden Linien der Armaturentafel mit der zurückversetzten Instrumentenebene.

Der 911 Targa 2.0 war in den 60er-Jahren Wegbereiter für das Fahrzeugkonzept. Anfangs wurde er noch als «Sicherheitscabriolet mit Überrollbügel» vermarktet, doch schon bald hatte sich der Sportler mit dem herausnehmbaren Dach als eigenständiges Konzept etabliert und zur Stil-Ikone entwickelt.

Die neuen 911 Targa-Modelle kommen ab August 2020 auf den Schweizer Markt. Die Preise starten bei 158 600 Franken für den 911 Targa 4, den Targa 4S gibts ab 177 900 Franken.

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47 Kommentare

Zumbi

18.05.2020, 08:26

Verbrenner Neuwagen? Das kauft wohl definitiv wirklich nur noch jemand der im Geld schwimmt. Die Wertstabilität wird von Jahr zu Jahr schlechter, je näher wir ans Verbrenner-Verbot rücken. Das weiss der allgemeine Kunde, weshalb der Neuwagenverkauf eingebrochen und der Occasionsmarkt am boomen ist.

Ralph

18.05.2020, 08:19

So lange VAG keine E-Autos in Masse herstellen und verkaufen kann, wollen sie uns noch ihre Stinker Restposten andrehen. Was anderes bleibt ihnen ja auch nicht übrig. Auch der Grund weshalb hier fast nur VAG-Produkte angepriesen werden. Denn andere haben immerhin tolle Zwischenlösungen wie Voll-Hybrid im Sortiment.

Erfreuliche Nachricht

18.05.2020, 09:20

Auch noch in 20 Jahren werden wir tolle Verbrenner fahren!