Wacko Jacko: Comeback muss warten!
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Wacko JackoComeback muss warten!

Pop-Alien Michael Jackson hat den Kickoff seiner «This Is It»-Tour in der Londoner O2-Arena um fünf Tage nach hinten verschoben. 80 000 Konzertbesucher sind ausser sich vor Wut.

Der ehemalige King of Pop wird jetzt am 13. Juli das erste Mal die Bühne betreten, fünf Tage später als eigentlich geplant. Die Shows, die am 10., 12. und 14. Juli stattfinden sollten, wurden nun auf das Ende der Konzertreihe im Märt 2010 gelegt.

Grund der Verzögerungen sei Jacksons schlechter Gesundheitszustand: Noch heute soll ihm an der Brust und der Nase Hautkrebs entfernt werden. Glaubt man der englischen Zeitung «The Sun», wird Jackson wahrscheinlich eine Strahlentherapie brauchen, um alle Krebs befallenen Zellen auszulöschen.

Randy Phillips, Präsident von AEG - die Firma, die die Konzerte ausrichtet - bestreitet sowohl die Erkrankung des Popstars, als auch die Gerüchte um wilde Tiere während der Show.

«Michael schläft nicht mit Elefanten und hat keinen Hautkrebs», sagt der Showmacher und ergänzt: «Er ist ein Magnet für bizarre Geschichten, aber es geht ihm gut. Ich lege meine Hand für ihn ins Feuer.»

Die Verlegung der Konzerte erklärt Phillips auf seine eigene Art: «Diese Show hat an Grösse und Bandbreite zugelegt. Deswegen brauchen wir mehr Entwicklungszeit für das Set, mehr Zeit, um die umfangreichen Videos zusammenzustellen und am meisten mehr Zeit für die gesamte Produktion und Kleider-Proben.»

Von den Fans erwartet der Businessmann Verständnis. Er führt aus: «Obwohl uns der Wechsel im Original-Zeitplan sehr quält, bin ich mir sicher, dass die Fans verstehen werden, dass Michael Jackson für die Sicherheit seiner Crew, Musiker und Mitarbeiter und für die gesamte Produktion verantwortlich ist, sobald sie das hohe Level an Entertainment geniessen, das Michael Jackson bietet.»

Die Beschwichtigungen können jedoch die Gemüter der 80 000 Fans, die Karten für die verschobenen Konzerte hatten, nicht besänftigen: Viele von ihnen reisen aus Australien und Südafrika nach England und müssen jetzt verzweifelt versuchen, Urlaube, Flüge und Hotels umzubuchen.

Phillips sieht auch das aus seiner eigenen Sicht. Er erklärt: «Es ist die ehrliche Hoffnung von AEG Live, dass jene, die glücklich genug waren, ein Ticket zu erstehen, auch genug Zeit haben, ihren persönlichen Zeit- und Reiseplan umzustellen, wenn sie von ausserhalb Londons kommen. Wir wollen nicht, dass jemand dieses einmalige Erlebnis verpasst.»

Die Konzertbesucher, die ihre Pläne nicht mehr umlegen können, werden von AEG Live entschädigt. Allerdings übernimmt die Firma keine Erstattung der Reisekosten.

(Bang)

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