Comet: Lahmende Halbleiterindustrie zwingt zum Stellenabbau
Aktualisiert

Comet: Lahmende Halbleiterindustrie zwingt zum Stellenabbau

Der Freiburger Röntgenanlagen- Hersteller Comet baut wegen der mangelnden Nachfrage aus der Halbleiterindustrie in seiner Division Mikroelektronik elf Stellen ab.

Die Sparte Sicherheitsanwendungen dagegen entwickelte sich erfreulich.

Der Umsatz stieg im ersten Halbjahr 2005 um 22 Prozent auf 42,2 Mio. Franken, teilte das Flamatter Unternehmen am Dienstag mit. Bedingt durch Währungsverluste sank der Reingewinn dagegen auf 1,8 Mio. Fr. (Vorjahresperiode: 2,1 Mio. Franken).

Das Wachstum wurde von der auf der industriellen Röntgentechnik basierenden Division Sicherheit und Materialprüfung (Security & Inspection) generiert. Diese Abteilung steigerte ihren Umsatz von 18,3 Mio. auf 28,9 Mio. Franken. Der Betriebsgewinn wuchs hier um das Eineinhalbfache auf 1,7 Mio. Franken.

In der Abteilung Mikroelektronik dagegen brach die Nachfrage für Vakuumkondensatoren aus der Halbleiterindustrie seit Jahresanfang abrupt ein. Das Betriebsergebnis dieses Zweigs halbierte sich im Vergleich zum Vorjahressemester auf 1,6 Mio. Franken.

Da die Aussichten für den Absatz von Vakuumkonensatoren unklar sind, strafft Comet die Prozesse und baut elf Stellen ab. Wie das Unternehmen weiter mitteilte, erwartet es für das gesamte 2005 ein Wachstum im «unteren einstelligen Prozentbereich».

(sda)

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