Aktualisiert 12.12.2006 21:21

Computer ausspioniert

Weil er 2003 mit spezieller Software die Computer von Konkurrenzfirmen ausspionierte, steht seit Montag ein ehemaliges Geschäftsleitungsmitglied der Firma Datasport in Burgdorf vor Gericht.

Bei der Weinfelder Firma Bibchip soll der 33-jährige Mann gar E-Mails umgeleitet und gelöscht haben, bevor die rechtmässigen Adressaten diese zu Gesicht bekamen. «Weil wir plötzlich keine Anfragen mehr bekamen, versandten wir Testanfragen an uns selber», sagt Ralph Nagel von Bibchip. «Doch statt unserer eigenen E-Mails erhielten wir konkrete Offerten von unserer Konkurrenz als Antwort. Da wussten wir, was Sache war.» Bibchip schätzt den Schaden auf rund eine Million Franken. Der Angeklagte hat den Versand der Trojaner-Mails gestanden. Das Urteil steht noch aus.

(loo)

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.