Computer-Virus feiert 25. Geburtstag
Aktualisiert

Computer-Virus feiert 25. Geburtstag

Heute löschen Computerviren wichtige Daten, legen ganze Netzwerke lahm oder klauen wertvolle Informationen. Begonnen hat die Geschichte der Viren vor 25 Jahren mit einem harmlosen Bubenstreich.

Vor 25 Jahren erschien der erste Computer-Virus der Welt auf den Bildschirmen der User: Der Elk Cloner. Programmiert wurde er vom damals 15-jährigen Richard Skrenta im Computerraum seiner Highschool in Pittsburgh. Skrenta ist heute professioneller Programmierer und Gründer von Topix.net. Damals schrieb er in seiner Freizeit Spiele für den weitverbreiteten Apple-II-Computer, wie Spiegel.de berichtet. Als seine Schulfreunde ihn immer wieder nach neuen Games fragten, kam er auf die Idee, ihnen einen Streich zu spielen.

Zu jener Zeit gab es noch kein Internet, über das sich der Virus verbreiten konnte. So versteckte sich der Elk Cloner auf Disketten und kopierte sich selbst in den Bootsektor des Computers. Wurde eine andere Diskette eingelegt, legte der Virus auch auf dieser eine versteckte Kopie von sich ab.

Der Elk Cloner war jedoch nicht bösartig: Er war dazu konzipiert, die Opfer zu nerven und nicht, um ihnen zu schaden. Jeweils beim fünfzigsten Mal, wenn eine infizierte Diskette benutzt wurde, verdunkelte Elk Cloner den Bildschirm und zeigte Skrentas Gedicht mit dem Titel «Elk Cloner: The program with a personality». Danach musste der Computer neu gestartet werden.

Deine Meinung