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Nach BombendrohungCondor-Maschine sicher in Düsseldorf gelandet

Der nach einer Bombendrohung unterbrochene Condor-Flug von Ägypten nach Deutschland ist am Ziel angekommen. Die Passagiere beklagen sich über schlechte Behandlung.

von
chk
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273 Fluggäste kommen mit einem Tag Verspätung in Deutschland an: Ein Passagierflugzeug der Fluggesellschaft Condor vom Typ Airbus A320. (Archivbild)

273 Fluggäste kommen mit einem Tag Verspätung in Deutschland an: Ein Passagierflugzeug der Fluggesellschaft Condor vom Typ Airbus A320. (Archivbild)

Keystone/AP/Patrick Pleul
Die Passagiere haben sich über unfreundliche Behandlung beklagt: Das Heck eines Condor-Airbus A321. (Archivbild)

Die Passagiere haben sich über unfreundliche Behandlung beklagt: Das Heck eines Condor-Airbus A321. (Archivbild)

Keystone/AP/Christoph Schmidt
Eine Boeing 757-300, vergleichbar mit der Maschine im Bild, der Fluggesellschaft Condor, musste auf dem Weg nach Düsseldorf zwischenlanden. Grund war eine Bombendrohung.

Eine Boeing 757-300, vergleichbar mit der Maschine im Bild, der Fluggesellschaft Condor, musste auf dem Weg nach Düsseldorf zwischenlanden. Grund war eine Bombendrohung.

epa/Werner Kerschbaummayr

Nach einem ausserplanmässigen Zwischenstopp wegen einer Bombendrohung sind 273 Fluggäste mit einem Tag Verspätung in Düsseldorf angekommen. Die Condor-Maschine, die ursprünglich aus dem ägyptischen Hurghada kam, landete gegen 21.30 Uhr am Freitag in Nordrhein-Westfalen, wie ein Sprecher der Airline sagte.

Die Polizei habe in Düsseldorf zwei der Fluggäste befragt. Einzelheiten nannte der Sprecher nicht.

Das Flugzeug war auf der griechischen Insel Kreta ausserplanmässig gelandet, nachdem es am frühen Donnerstagabend auf dem Weg von Hurghada nach Düsseldorf zu einem Zwischenfall gekommen war.

Nach Informationen von «Bild» und griechischen Medien wurde während des Fluges in der Toilette eine Schmiererei mit einer Bombendrohung entdeckt. Daraufhin landeten die Piloten die Maschine kurzfristig in der Stadt Chania auf Kreta.

Unfreundliche Behandlung

Die Fluggäste wurden Condor zufolge nach einer etwa zweistündigen Befragung durch die Polizei in Drei- und Vier-Sterne-Hotels untergebracht. Am Freitagmittag seien sie zum Mittagessen und danach wieder zum Flughafen gebracht worden. Die Maschine wurde mit Spürhunden durchsucht. Sie hätten aber nichts Verdächtiges gefunden.

Via Twitter beschwerten sich Fluggäste über den langen Aufenthalt auf dem Flughafen und unfreundliche Behandlung. Von Condor hiess es, die Fluggesellschaft habe darauf keinen Einfluss gehabt. Dies seien polizeiliche Massnahmen der griechischen Behörden. Auch eine Entschädigung komme nach den geltenden europäischen Richtlinien nicht in Betracht. (chk/sda)

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