Congeli mit eigener AG und Aufstiegsträumen
Aktualisiert

Congeli mit eigener AG und Aufstiegsträumen

Hat Basel bald zwei Super-League-Klubs? Der FC Concordia gibt sich mit einer neuen Aktiengesellschaft Profistrukturen und träumt vom Aufstieg.

Der FC Concordia hat grosse Pläne und wagt den Schritt zum unabhängigen Unternehmen. Dazu wurde eine Aktiengesellschaft mit 100 000 Franken Grundkapital gegründet. «Damit ist jetzt die Trennung von Verein und Profisport vollzogen», sagt Verwaltungsrat Stephan Glaser. Die AG kümmere sich um die 1. Mannschaft, die dieses Jahr erstmals nur aus Profis bestehen wird, und übernimmt die Talentförderung. Alles andere bleibt Aufgabe des Vereins.

Mit den Profistrukturen will Congeli längerfristig den Schritt in die Super League anstreben. «Das ist eine Vision. Wir bauen alles ganz langsam auf», gibt sich Glaser zurückhaltend. Dafür setze man bei Congeli weiter auf den eigenen Nachwuchs. Glaser sieht darin auch das Potenzial für einen Aufstieg: «Wir sind in den Nachwuchsmeisterschaften überall vorne dabei und unsere U19 wurde klar Schweizer Meister.»

Die Swiss Football League begrüsst die AG-Gründung: «Damit ist sicher für Transparenz gesorgt», sagt Direktor Edmond Isoz. «Ich glaube zwar nicht, dass die Region Basel genug Potenzial für zwei Super-League-Klubs hat, aber mit der AG wäre eine Bedingung für einen Aufstieg erfüllt.»

Christian Degen

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