Aktualisiert 29.03.2012 14:00

Park macht weiter

Connyland will Delfin-Vergiftung beweisen

Der Freizeitpark Connyland gibt sich nicht geschlagen. Am Delfinarium wird festgehalten. Zudem will man gegen ein allfälliges Verbot der Delfinhaltung kämpfen.

Obwohl der Nationalrat die Delfinhaltung verbieten will, hält das Connyland im thurgauischen Lipperswil am Delfinarium fest. Nach dem Tod zweier Delfine leben im Connyland noch drei Tiere.

Die Tiere seien vergiftet worden. Dies werde das Connyland anhand einer in Auftrag gegebenen Untersuchung beweisen, sagte Erich Brandenberger, Mediensprecher des Connylands, am Donnerstag an einer Medienkonferenz zur Saisoneröffnung in Lipperswil.

Entscheid des Parlaments fällt in der nächsten Session

Das drohende Delfinhalte- oder Import- Verbot hätte die Schliessung des Delfinariums zur Folge. Das Connyland werde den Entscheid des Parlaments, der in der nächsten Session gefällt wird, rechtlich überprüfen lassen und bekämpfen, sagte Brandenberger.

Ein Verbot der Wildtierhaltung hätte auch die Schliessung von Zoos zur Folge, da die Haltung von Elefanten, Löwen, Tigern, Menschenaffen, Nashörner und anderer Tiere auch verboten werden müsste. (sda)

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