Doping-Vorwurf: Contador-Urteil verzögert sich
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Doping-VorwurfContador-Urteil verzögert sich

Gemäss spanischen Medienberichten könnte sich das Doping-Verfahren gegen Alberto Contador in Lausanne auf Mitte Juli oder gar September verschieben.

Ursprünglich war die Anhörung vor dem Internationalen Sportgericht (CAS) vom 6. bis 8. Juni vorgesehen. Offenbar haben Contadors Rechtsvertreter beim CAS eine Verlängerung der Frist für die Einreichung ihrer Dokumente beantragt.

Die Juristen hätten bis heute Freitag die Akten vorlegen sollen. Die neuen Daten für die Anhörung vor dem CAS werden am kommenden Montag bekannt gegeben. Spekulationen gehen in die Richtung, dass es sogar September werden könnte, bis der Fall Contador behandelt wird. Ob Mitte Juli oder im Herbst - für Contador werden die Türen weit aufgestossen, dass er an der Tour de France (2. bis 24. Juli) teilnehmen kann.

Contador war in der letztjährigen Tour de France positiv auf Clebuterol getestet worden und führte die bescheidene Menge des in seinem Körper nachgewiesenen Anabolikums auf den Verzehr von kontaminiertem Fleisch zurück. Der spanische Radsport-Verband hatte den Madrilenen von jeglichem Fehlverhalten freigesprochen. Sowohl der Internationale Radsport-Verband (UCI) als auch die Welt-Antidopingagentur (WADA) hatten gegen diesen Entscheid Rekurs eingereicht. Solange dieser Prozess nicht entschieden ist, darf Contador Rennen bestreiten. (si)

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