#2gether4ukr – Content Creators rufen Nothilfe für die Ukraine ins Leben

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#2gether4ukrContent Creators rufen Nothilfe für die Ukraine ins Leben

Verantwortungsbewusste Social-Media-Grössen nutzen ihre Reichweiten nicht nur für Solidaritätsbekundungen, sondern auch für Spendenaufrufe und um auf die aktuelle Situation in der Ukraine aufmerksam zu machen.

von
Antonia Stickdorn
Die Spendenaktion «2Gether» wurde am 25. Februar von verschiedenen Influencerinnen und Influencern ins Leben gerufen. Die Initiative unterstützt verschiedene Hilfsorganisationen.

Die Spendenaktion «2Gether» wurde am 25. Februar von verschiedenen Influencerinnen und Influencern ins Leben gerufen. Die Initiative unterstützt verschiedene Hilfsorganisationen.

Twitter Screenshot / Knoffwow

Darum gehts

Am 25. Februar wurde die Initiative «2Gether – Nothilfe für die Ukraine» gestartet. In einer Mitteilung schreiben die Initiantinnen und Initianten: ​​«Wir sind bestürzt über die Ereignisse – es ist schwer zu begreifen. Die Situation ist unübersichtlich, surreal und ändert sich stündlich. Unabhängig der weiteren Entwicklung steht jedoch fest, dass die vom Krieg betroffenen Menschen jegliche Hilfe benötigen. Deshalb wollen wir aus der lähmenden Schockstarre ausbrechen. Wir wollen unsere gegebenen Möglichkeiten nutzen und gemeinsam unsere Communitys dazu bewegen, die Helfenden im Kriegsgebiet und darüber hinaus zu unterstützen.»

Die Influencerinnen und Influencer nutzen so ihre Reichweite für den guten Zweck und konnten innerhalb weniger Tage bereits über 300’000 Euro einnehmen. Die Spendengelder werden an verschiedene Hilfsorganisationen wie zum Beispiel «Deutsches rotes Kreuz» oder «Unicef» weitergereicht.

Social Media in diesem Krieg

Die Bedeutung  der sozialen Medien während der aktuellen Kriegssituation in der Ukraine ist nicht von der Hand zu weisen. Updates aus der Region werden auch vom Präsidenten der Ukraine, Wolodimir Selenski, und dem Bürgermeister Kiews, Witali Klitschko, über Social-Media-Kanäle wie Twitter oder Instagram geteilt. Die Möglichkeit, unkompliziert mit Handykamera und ohne grosses Setup zu kommunizieren, führt dazu, dass sich die Informationen rasend schnell verbreiten und von klassischen Medien für die Berichterstattung übernommen werden.

Auch die Content-Managerin Anna Dovbysh, alias annie11tea, nutzt ihren Instagram-Account mittlerweile, um auf ihre persönliche Situation aufmerksam zu machen. Vor wenigen Tagen teilte sie Fotos und ein Video, in dem sie ihren Followerinnen und Followern erzählt, wie sie mit den starken Explosionen in ihrer Umgebung umgeht. Ihr Post geht viral.

Influencer nutzen ihre Reichweite für die Aufklärung

Model, Schauspielerin und Influencerin Stefanie Giesinger nutzt ihre Einflusskraft, um ihre Solidarität zu bekunden. Auf Fragen ihrer Followerinnen und Follower über ihre russische Herkunft teilt sie in einem aktuellen Instagram-Post folgende Meldung: «Ich erhalte viele Nachrichten darüber, warum ich die Ukraine unterstütze, obwohl ich russische Wurzeln habe … um es klar zu sagen: Genauso wie viele Russen im Moment bin ich stolz darauf Russin zu sein, aber nicht auf die politische Situation in Russland. Man kann ein Land lieben, aber mit seinem Führer nicht einverstanden sein.»

Aber sie belässt es nicht nur dabei, sondern motiviert ihre Community auch, Taten folgen zu lassen. Sie teilt einen Link der NGO «Global Citizen», in dem verschiedene Hilfsorganisationen aufgelistet sind, an die man spenden kann. Ausserdem werden dort Tipps gegeben, wie man sich in dieser Situation verhalten kann, um weitere Unterstützung zu leisten. 

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