Basel - Coop eröffnet schickes Stadthotel, aber es gibt keine Superpunkte
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BaselCoop eröffnet schickes Stadthotel, aber es gibt keine Superpunkte

Mitten im Herzen von Basel eröffnet die Hotelgruppe von Coop das Boutique-Hotel «Märthof» und lässt darin die Bohème wieder aufleben. Corona zum Trotz herrscht Zuversicht.

von
Alexia Mohanadas
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Am Mittwoch öffnet mitten in der Basler Altstadt das Boutique-Hotel «Märthof» im ehemaligen Coop-Warenhaus am Marktplatz nach vierjähriger Umbauzeit seine Tore.

Am Mittwoch öffnet mitten in der Basler Altstadt das Boutique-Hotel «Märthof» im ehemaligen Coop-Warenhaus am Marktplatz nach vierjähriger Umbauzeit seine Tore.

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Mit dem Vier-Stern-Hotel möchte die Coop-Gruppe besonders Städtebummler, aber auch die Baslerinnen und Basler anlocken. 

Mit dem Vier-Stern-Hotel möchte die Coop-Gruppe besonders Städtebummler, aber auch die Baslerinnen und Basler anlocken.

20min/Alexia Mohanadas
Zum Magnet für Einheimische im 68-Betten-Haus soll insbesondere das Restaurant «Bohemia» mit einer grosszügigen Bar werden.

Zum Magnet für Einheimische im 68-Betten-Haus soll insbesondere das Restaurant «Bohemia» mit einer grosszügigen Bar werden.

Am Mittwoch öffnet mitten in der Basler Altstadt das Boutique-Hotel «Märthof» im ehemaligen Coop-Warenhaus am Marktplatz nach vierjähriger Umbauzeit seine Tore. Der vom «Gatsby-Stil» inspirierte «Märthof» befindet sich in einem historischen Basler Gebäude aus dem Jahr 1894. Mit dem Vier-Stern-Hotel möchte die Coop-Gruppe besonders Städtebummler, aber auch die Baslerinnen und Basler anlocken.

Zum Magnet für Einheimische im 68-Betten-Haus soll insbesondere das Restaurant «Bohemia» mit einer grosszügigen Bar werden. Zudem lassen sich auf der Dachterrasse auf der sechsten Etage mit Blick über den Marktplatz und die Altstadt Drinks schlürfen. Allerdings: Superpunkte gibt es für die Konsumation im Coop-Hotel nicht. «Wir möchten, dass sich die Hotelgäste mit den Baslerinnen und Baslern vermischen. Der Marktplatz bietet hierfür die perfekte Möglichkeit», sagt Martin von Bertrab, CEO von Bale Hotels. Bis Weltenbummler aus aller Herren Länder dort verkehren wird es coronabedingt noch eine Weile dauern.

Martin von Bertrab versprüht aber Zuversicht: «Basel ist eine sehr attraktive Stadt. Wir glauben an diese Attraktivität und bleiben optimistisch». Zudem habe die Planung des Hotels bereits vor vier Jahren begonnen. Da habe man sowieso noch nicht an eine derartige Krise gedacht. Er hoffe weiter. «Auch die Art Basel soll ja stattfinden. Deshalb sehen wir das ganze positiv», so von Bertrab. Auch der Fasnacht stehe, laut von Bertrab, nichts im Wege, da könne man dann vom Hotel aus mit direktem Blick auf den Marktplatz schauen. Er ist sich sicher: «Die Fasnacht wird sicher stattfinden».

«Mit dem Ende von Corona beginnt die Aufholjagd»

Daniel Egloff, Direktor Basel Tourismus

Die Zuversicht teilt auch der Basler Tourismusdirektor Daniel Egloff. Man müsse unterscheiden, was kurz- und langfristig passieren werde. «Langfristig sind die Aussichten hervorragend», sagt Egloff. Das wüssten auch finanzstarke Eigentümer wie Coop oder auch Mövenpick. Mövenpick eröffnet im September beim Bahnhof SBB ein grosses Fünfsternhotel.

«Mit dem Ende von Corona kommt die Aufholjagd», verspricht Egloff. Bis zur Corona-Pandemie sei der Freizeit-Tourismus in Basel während 20 Jahren stark gewachsen. Dieser Trend werde sich fortsetzen. Und auch das Messe-Geschäft werde wieder anziehen, glaubt Egloff. Einen Vorgeschmack darauf bietet die Art Basel, die im September wieder stattfinden wird. «Das wir eine super Woche.»

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