Aktualisiert 20.04.2007 06:02

Coop punktete mit Shopping auf schwarzen Granitböden

Einfluss auf das gute Abschneiden von Coop im letzten Jahr hatten nicht zuletzt die Investitionen des Grossverteilers in ein neues Ladenkonzept in seinen Supermärkten.

Nicht nur mit einer geschickten Preisstrategie und dem richtigen Produktemix, sondern auch mit einem neuen Ladenkonzept hat Coop im vergangenen Jahr den Konkurrenten Migros umsatzmässig hinter sich gelassen. «Wir haben letztes Jahr 377 Millionen Franken in die Umgestaltung unserer Läden investiert», sagt Coop-Mediensprecherin Susanne Erdös. Seit 2000 werden die derzeit 803 Coop-Supermärkte nach einem neuen Ladenkonzept modernisiert. «Jährlich über 50 Läden», wie Susanne Erdös hervorhebt.

Das Ladenkonzept umfasst verschiedene Bereiche. So baut Coop in allen Supermärkten schwarze Granitböden ein, «um den Naturaplan-Gedanken auch in der Architektur sichtbar zu machen.» Zudem würden die Eingangsbereiche offener und die Gänge zwischen den Regalen breiter gestaltet.

Für den Luzerner Detailhandelsspezialisten Gotthard F. Wangler sind diese Anstrengungen «sicher ein Grund» dafür, dass Coop im letzten Jahr die Migros punkto Umsatzwachstum abgehängt hat.

(cw)

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