Zürich: Corine Mauch Opfer von Fake-Facebook-Profil
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ZürichCorine Mauch Opfer von Fake-Facebook-Profil

Unbekannte haben auf Facebook ein Fake-Profil von Zürichs Stadtpräsidentin Corine Mauch aufgeschaltet. Diese warnt ihre «echten» Freunde auf ihrem Account davor.

von
rom

Ärger für Zürichs Stadtpräsidentin Corine Mauch (SP): Unbekannte haben unter ihrem Namen auf Facebook ein Profil eröffnet, Fotos von ihrem eigentlichen Profil kopiert und sich innert kurzer Zeit mit Dutzenden ihrer Freunde verbunden.

Auf ihrem privaten Account schrieb sie am Dienstagabend, dass mehrere Fake-Profile kursieren würden: «Zum Teil wurden sie mit beachtlichem Aufwand und einiger Kreativität eingerichtet.» Sie weist ihre «echten» Freunde im Post daraufhin, dass nur dieses hier ihr richtiges Profil sei.

Falscher Account gesperrt

«So etwas hatten wir noch nie», sagt ihr Sprecher Lukas Wigger. Darauf gestossen seien sie, weil diverse Personen, die bereits mit Mauch befreundet sind, plötzlich neue Freundschaftsanfragen bekommen haben. «Diese wunderten sich darüber, da sie ja bereits mit ihr verbunden sind», so Wigger.

Umgehend habe man bei Facebook interveniert – das Profil wurde gesperrt. Laut Wigger haben die Urheber mit dem Kopieren der Fotos und dem Stadt-Logo dem Account einen offiziellen Touch gegeben: ««Wir wissen noch nicht, ob unter ihrem Namen Posts oder dergleichen verbreitet wurden.»

Ein Fake-Profil sei heikel, insbesondere wenn die vermeintliche Person andere via persönliche Nachrichten etwa zur Herausgabe von Daten und Informationen auffordere. Wer immer das gewesen sei, der habe jedenfalls einen bestimmten Aufwand betrieben, um den Account zu erstellen.

Zwei echte Profile

Gemäss Wigger verfügt Mauch über zwei Facebook-Profile. Das eine ist das Offizielle mit dem Logo der Stadt «Es wird von uns gemäss den Anweisungen der Stadtpräsidentin bestückt, ist öffentlich und damit für alle einsehbar.» Das zweite sei ihr privates – dieses sei nur für Freunde einsehbar.

Für die Stadt sei der Fall mit der Sperrung bei Facebook erledigt. Wigger: «Wir werden aber weiterhin ein Auge auf allfällige Fake-Profile werfen und sind entsprechend sensibilisiert.»

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