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Weniger PleitenCorona-Jahr schafft in der Schweiz «Zombie»-Firmen

2020 gingen hierzulande 3811 Unternehmen pleite. Das sind deutlich weniger als im Vorjahr. Grund sind offenbar die Staatshilfen, die viele Firmen künstlich am Leben erhalten.

von
Dominic Benz
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Eigentlich hat man im Corona-Jahr 2020 mit mehr Pleiten gerechnet. Doch es kam anders.

Eigentlich hat man im Corona-Jahr 2020 mit mehr Pleiten gerechnet. Doch es kam anders.

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Insgesamt gab es weniger Konkurse. 

Insgesamt gab es weniger Konkurse.

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In der Schweiz gingen 3811 Firmen pleite. Das entspricht einer Abnahme um 19 Prozent, wie der Wirtschaftsinformationsdienst Bisnode D&B in einer Mitteilung schreibt. 

In der Schweiz gingen 3811 Firmen pleite. Das entspricht einer Abnahme um 19 Prozent, wie der Wirtschaftsinformationsdienst Bisnode D&B in einer Mitteilung schreibt.

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Darum gehts

  • Im vergangenen Jahr gab es weniger Firmeninsolvenzen.

  • Insgesamt kam es zu 3811 Insolventen, das ist rund ein Fünftel weniger als im Vorjahr.

  • Laut dem Wirtschatsinformationsdienst Bisnode D&B haben die Staatshilfen im Corona-Jahr sogenannte «Zombie»-Firmen geschaffen.

  • Das sind Firmen, die im Normalfall bereits in den Konkurs geschlittert wären und nun nur aufgrund der Finanzspritzen weiterleben.

Im vergangenen Jahr gab es in der Schweiz weniger Firmenpleiten. Insgesamt kam es zu 3'811 Insolvenzen. Das sind 880 Fälle weniger als noch im Vorjahr. Das entspricht einer Abnahme von 19 Prozent, wie der Wirtschaftsinformationsdienst Bisnode D&B in einer Mitteilung schreibt.

Aufgrund der Coronakrise wäre eigentlich ein deutlicher Anstieg der Firmenpleiten zu erwarten gewesen. Doch die staatlichen Unterstützungsmassnahmen bewirkten, dass das Gegenteil eintraf, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Es sei also trotz der Krise nicht zu einer Über-, sondern zu einer Untersterblichkeit bei den Unternehmungen gekommen

Staatshilfen schaffen «Zombie»-Firmen

Offenbar seien durch die staatlichen Corona-Unterstützungen viele «Zombie»-Unternehmungen geschaffen worden. Dies sind Firmen, die im Normalfall bereits in den Konkurs geschlittert wären und nun nur aufgrund der Finanzspritzen vorerst weiterleben. «Doch der Zeitpunkt wird kommen, an dem ihre Liquidität zu Ende geht und die Pleite nicht mehr abgewendet werden kann», so das Bisnode D&B.

Im Vergleich zum Vorjahr fand der stärkste Rückgang der Unternehmensinsolvenzen bei den Handwerksbetrieben (minus 174 Fälle) und im Gastgewerbe (minus 124 Fälle) statt. Auch im Einzelhandel (minus 68 Fälle) und im Grosshandel (minus 66 Fälle) scheinen die Corona-Unterstützungen viele Konkurse herausgezögert zu haben.

Die Neugründungen stiegen 2020 weiterhin an. Insgesamt liessen Unternehmer 46'779 neue Firmen im Handelsregister eintragen. Dies ist eine Zunahme um fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr.

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Hier findest du Hilfe:

BAG-Infoline Coronavirus, Tel. 058 463 00 00

Dureschnufe.ch, Plattform für psychische Gesundheit rund um Corona

Branchenhilfe.ch, Ratgeber für betroffene Wirtschaftszweige

Pro Juventute, Tel. 147

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159 Kommentare
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TukTuk

05.01.2021, 22:57

Die grösste davon, ist wohl die Swiss.

Logik

05.01.2021, 08:52

Zwischen März und Juli 20% weniger Konkurse - klar doch da Rechtsstillstand und Betreibungsferien waren! So gesehen hinkt die Konkurswelle nach allen Fristenläufen und Rechtsmittelausschöpfungen ein halbes Jahr hinterher und kommt erst noch auf uns zu

Profiteure der Angst auf Arte

04.01.2021, 18:13

Schaut euch mal die Doku zur Schweinegrippe Impfung von Arte 2009: "Profiteure der Angst" auf Youtube an.