Lockdown in China: Corona-Lage spitzt sich zu – Peking riegelt 150 Gebäude ab
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Lockdown in ChinaCorona-Lage spitzt sich zu – Peking riegelt 150 Gebäude ab

Chinas bislang weitgehend erfolgreiche Null-Covid-Strategie stösst an ihre Grenzen. In Peking wurden rund 150 Gebäude abgeriegelt.

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In der chinesischen Hauptstadt Peking wurden nach dem Ausbruch von hundert Corona-Fällen innert einer Woche 150 Gebäude abgeriegelt . 

In der chinesischen Hauptstadt Peking wurden nach dem Ausbruch von hundert Corona-Fällen innert einer Woche 150 Gebäude abgeriegelt . 

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In der chinesischen Hauptstadt Peking wurden nach dem Ausbruch von hundert Corona-Fällen innert einer Woche 150 Gebäude abgeriegelt . 

In der chinesischen Hauptstadt Peking wurden nach dem Ausbruch von hundert Corona-Fällen innert einer Woche 150 Gebäude abgeriegelt . 

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China verfolgt eine rigorose Null-Covid-Strategie.

China verfolgt eine rigorose Null-Covid-Strategie.

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Darum gehts

  • China sieht sich aktuell mit dem schlimmsten Corona-Ausbruch seit dem Höhepunkt der ersten Welle Anfang 2020 konfrontiert.

  • In Peking wurden rund 150 Gebäude abgeriegelt.

  • Fast alle 22 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner müssen sich auf das Virus testen lassen.

  • Ausstellungen, Aufführungen und Hochzeitsfeiern wurden abgesagt. 

Im Zuge der Ausbreitung der hochansteckenden Omikron-Variante sieht sich China mit dem schlimmsten Corona-Ausbruch seit dem Höhepunkt der ersten Welle Anfang 2020 konfrontiert. Dabei stösst Chinas bislang weitgehend erfolgreiche Null-Covid-Strategie mit Massentests, harten Lockdowns und Reisebeschränkungen an ihre Grenzen.

In Peking wurden rund 150 Gebäude abgeriegelt, nachdem rund hundert Corona-Infektionen binnen einer Woche nachgewiesen worden waren. Fast alle 22 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner müssen sich auf das Virus testen lassen. Ausstellungen, Aufführungen und Hochzeitsfeiern wurden abgesagt, auch Sportstätten mussten schliessen. Am Donnerstag wurden 50 Corona-Neuinfektionen aus der chinesischen Hauptstadt gemeldet, landesweit waren es laut Gesundheitsministerium mehr als 11’000 Fälle.

Weltweite Sorge um Zusammenbruch der Lieferkette

Die Corona-Welle wirkt sich auch auf den Reiseverkehr aus. Bei Chinas fünftägigen Ferien rund um den 1. Mai sei dieses Jahr mit rund 100 Millionen Reisen zu rechnen, sagte ein hochrangiger Vertreter des Verkehrsministeriums. Das wären gut 60 Prozent weniger als im Vorjahr. «Ich hatte daran gedacht, Ferien zu machen, aber bei der Epidemie vermeidet man es besser rauszugehen», sagte der 34-jährige Pekinger Wang Yang. 

Im Rest der Welt wächst unterdessen die Besorgnis darüber, wie sich die Corona-Lage in China auf die Lieferketten auswirken könnte. Die ständigen Lockdowns haben der Wirtschaft geschadet und unter anderem zu Rückstau im weltweit verkehrsreichsten Containerhafen in Shanghai geführt.

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BAG-Infoline Covid-19-Impfung, Tel. 058 377 88 92

Dureschnufe.ch, Plattform für psychische Gesundheit rund um Corona

Safezone.ch, anonyme Onlineberatung bei Suchtfragen

Branchenhilfe.chRatgeber für betroffene Wirtschaftszweige

Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147

Dargebotene Hand, Sorgen-Hotline, Tel. 143

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(AFP/jar)

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