Aktualisiert 03.04.2020 09:08

Nützliche Tipps

Corona-Lockdown fürs Auto – was tun?

Was tun, damit das Auto während des Corona-Shutdowns keinen Schaden nimmt? Der TCS hat ein paar Ratschläge parat.

von
pd
Auch während der Corona-Krise will das Auto richtig gepflegt werden.

Auch während der Corona-Krise will das Auto richtig gepflegt werden.

Rattankun Thongbun

Zahlreiche Autos werden aufgrund der vom Bund verordneten Massnahmen im Kampf gegen das Corona Virus derzeit nicht gebraucht und stehen still. Bevor das Auto aber längere Zeit in der Garage steht, empfiehlt der TCS einige Vorsichtsmassnahmen. Damit bleibt das Auto fit für den Wiedergebrauch.

Reifendruck erhöhen

Der Reifendruck nimmt jeden Monat um 0,1 bis 0,3 bar ab. Damit Autos, die über eine längere Zeit nicht gebraucht werden, keine Schäden erleiden, empfiehlt der TCS den vom Fahrzeughersteller angegebenen Reifendruck um 0,5 bar zu erhöhen. Platte oder ungenügend aufgepumpte Reifen werden beim Fahren schneller heiss und können platzen. Bei der Wiederinbetriebnahme des Fahrzeugs muss der Druck gemäss den Angaben des Herstellers wiederhergestellt und anschliessend regelmässig kontrolliert werden.

Flüssigkeitsstände kontrollieren

Um Motor und Bremsen bei längerem Nichtgebrauch zu schützen, muss bei Benzin- und Dieselfahrzeugen regelmässig der Ölstand, die Bremsflüssigkeit sowie der Kühlwasserstand geprüft werden. Auch bei einem elektrischen Auto muss die Bremsflüssigkeit überwacht werden.

Vollständige Entladung der Batterie verhindern

Auch wenn das Auto steht, versorgt die Batterie weiterhin den Bordcomputer und die Multimediasysteme mit Strom. Um bei der Wieder-Inbetriebnahme Pannen oder Schäden zu verhindern empfiehlt sich ein besonderes Augenmerk auf die Batterie zu legen. Die Batterie komplett vom Fahrzeug abzuhängen wird nicht empfohlen und ist Profis vorbehalten. Wenn es die Parksituation erlaubt, kann es sinnvoll sein, ein Ladegerät an die Batterie anzuhängen, um eine zu starke Entladung zu verhindern. Bei elektrischen oder Hybridfahrzeugen kann der Profi den Servicestecker ausschalten.

Nicht zu viel und nicht zu wenig Treibstoff

Neuere Fahrzeuge sollten mit wenig Benzin im Tank stehen gelassen werden, damit das Benzin nicht durch die Wände diffundiert. Umgekehrt sollte der Tank bei älteren Fahrzeugen mindestens zu drei Viertel gefüllt werden um die Verdampfung des Benzins und die Verrostung des Blechs zu verhindern.

Bei Dieselfahrzeugen sollte der Tank, um Kondensation zu verhindern, ganz gefüllt sein. Damit wird verhindert, dass die Qualität des Treibstoffs vermindert wird und der Motor Schaden nimmt. Bei länger stehenden Elektrofahrzeugen sollte die Batterie bis 80 Prozent aufgeladen sein. So ist gewährleistet, dass sich die Batterie nicht vollständig entleert und Schaden nehmen könnte. Der TCS empfiehlt, das Elektroauto bei längerem Nichtgebrauch nicht am Ladegerät hängen zu lassen, da sonst die Lebensdauer der Batterie verkürzt würde.

Am besten in der Garage stehen lassen

Es ist wichtig, einen geeigneten Ort für die Stilllegung zu wählen. Ein geschlossener, einzelner und kühler Raum ist besser geeignet als ein gemeinschaftlicher oder aussenstehender Platz. Die Karosserie ist so vor Wettereinflüssen und Kabel und Gummiteile vor Mardern geschützt. Bevor das Auto eingestellt wird, sollte es sowohl innen als auch aussen gut gesäubert, getrocknet und gelüftet werden. Wenn es in einem geschlossenen Raum steht, können die Fenster einen Spalt geöffnet bleiben, damit es innen nicht muffig wird. Die Handbremse sollte nicht angezogen werden. Dies verhindert, dass die Bremse verhockt und blockiert. Damit das Auto nicht wegrollen kann, können Sie Keile unter die Reifen schieben.

Das neue Coronavirus

Sars-CoV-2 (Severe Acute Respiratory Syndrome Coronavirus 2). Diese Bezeichnung wurde vom International Committee on Taxonomy of Viruses am 11. Februar 2020 beschlossen. Zuvor hatte die Weltgesundheitsorganisation WHO das Virus als 2019-nCoV bezeichnet.

Covid-19 (Corona Virus Disease 2019) heisst.

Damit verhält es sich bei der neuen Krankheit ähnlich wie bei HIV und Aids. Auch dort hat das Virus (HIV) einen anderen Namen als die Krankheit (Aids).

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