28.06.2020 10:47

Kolumbien

Corona-Patientin bringt Sohn im Koma zur Welt

Eine 36-jährige Mutter hatte sich mit dem Coronavirus infiziert. Ihr Sohn Jefferson kam zur Welt, als sie im Spital im Koma lag.

von
Thomas Mathis
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Jefferson kam zur Welt, als seine 36-jährige Mutter in einem kolumbianischen Spital ins Koma versetzt war. (Symbolbild)

Jefferson kam zur Welt, als seine 36-jährige Mutter in einem kolumbianischen Spital ins Koma versetzt war. (Symbolbild)

Getty Images / JaCZhou
Die Mutter hatte sich mit Corona infiziert und war in ein Spital in der kolumbianischen Stadt Cali gekommen.

Die Mutter hatte sich mit Corona infiziert und war in ein Spital in der kolumbianischen Stadt Cali gekommen.

Wikimedia / David Alejandro Rendón
Die Mutter hat sich erholt und auch dem Jefferson, der 14 Wochen vor dem Geburtstermin zur Welt kam, geht es besser.

Die Mutter hat sich erholt und auch dem Jefferson, der 14 Wochen vor dem Geburtstermin zur Welt kam, geht es besser.

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Mit hohem Fieber kam die 36-jährige Mutter Diana Angola Mitte Mai in der kolumbianischen Stadt Cali in ein Spital. Sie hatte sich mit dem Coronavirus infiziert. Drei Tage später wurde die schwangere Frau ins künstliche Koma versetzt.

Dann kam es zu einer komplizierten Geburt, wie das «Wochenblatt» unter Berufung auf die Nachrichtenagentur AFP berichtet. Als Angola im Koma lag, nahmen die Ärzte einen Kaiserschnitt vor. So erblickte der Bub Jefferson das Licht der Welt. Er sei 14 Wochen vor dem errechneten Geburtstermin zur Welt gekommen und habe kurz nach der Geburt wiederbelebt werden müssen, sagt ein beteiligter Kinderarzt laut dem Bericht.

«Es ist wirklich bewegend»

Laut ihm ist der Bub noch im Inkubator, doch er entwickle sich gut. Er gewinne zunehmend an Gewicht und atme leichter. Ein Corona-Test fiel negativ aus. Seine Mutter ist wieder gesund und hofft, das Krankenhaus bald mit ihrem Sohn verlassen zu können. «Es ist wirklich bewegend zu wissen, dass wir gekämpft haben und dass die Ärzte uns geholfen haben zu überleben», so Angola.

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