Sicherheitsdienst vor Ort: Corona-Skeptiker wollen ins Zürcher Unispital eindringen
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Sicherheitsdienst vor OrtCorona-Skeptiker wollen ins Zürcher Unispital eindringen

Corona-Skeptiker drohten am Sonntag, das Zürcher Unispital zu stürmen. Das teilten die Initianten in einem Gruppenchat im Messengerdienst Telegram mit.

von
Monira Djurdjevic
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«Wir nehmen die Situation sehr ernst», sagte ein Sprecher des USZ. 

«Wir nehmen die Situation sehr ernst», sagte ein Sprecher des USZ.

20 Minuten
«Bis jetzt ist die Situation ruhig, es gab keinen Versuch einer Gruppe gewaltsam ins USZ einzudringen», so der Sprecher. 

«Bis jetzt ist die Situation ruhig, es gab keinen Versuch einer Gruppe gewaltsam ins USZ einzudringen», so der Sprecher.

Trotzdem sei der Sicherheitsdienst vor Ort und kontrolliere vermehrt dort, wo die Gruppe anscheinend eindringen wolle.

Trotzdem sei der Sicherheitsdienst vor Ort und kontrolliere vermehrt dort, wo die Gruppe anscheinend eindringen wolle.

Wie das Portal «Medinside» berichtete, hatten Corona-Leugner angekündigt, am Sonntag in die Notfallstation des Universitätsspitals Zürich (USZ) einzudringen. Der Grund: Man wolle auf der Station nachschauen, wie viele Personen dort tatsächlich liegen. So heisst es in einem Gruppenchat im Messengerdienst Telegram.

In der Telegram-Gruppe wurde auch auf einen Artikel der «NZZ am Sonntag» verwiesen. USZ-Chefärzte warnten dort vor einer Überforderung der Spitäler.

Einer der Initianten hatte zudem ein Video mit dem Aufruf gepostet. Wie es beim USZ auf Anfrage heisst, habe man Kenntnis davon. «Wir nehmen die Situation sehr ernst», so Sprecher Marcel Gutbrod. Deshalb sei auch der Sicherheitsdienst vor Ort und kontrolliere vermehrt dort, wo die Gruppe anscheinend eindringen wolle. «Bis jetzt ist die Situation ruhig, es gab keinen Versuch einer Gruppe gewaltsam ins USZ einzudringen.»

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