Johns Hopkins Universität: Coronavirus fordert weltweit 800’000 Tote

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Johns Hopkins UniversitätCoronavirus fordert weltweit 800’000 Tote

Auf der Welt sind bereits 800’000 Personen am Coronavirus gestorben, wie eine Auswertung der Johns Hopkins Universität zeigt. Die USA und Brasilien wurden von der Pandemie am härtesten getroffen.

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In den USA sind bereits 175’000 Personen am Coronavirus gestorben. 

In den USA sind bereits 175’000 Personen am Coronavirus gestorben.

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In keinem anderen Land sind so viele Menschen gestorben wie in den USA. 

In keinem anderen Land sind so viele Menschen gestorben wie in den USA.

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Brasilien belegt hinter den USA den zweiten Platz. 

Brasilien belegt hinter den USA den zweiten Platz.

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Darum gehts

  • Weltweit hat das Coronavirus bereits 800’000 Menschenleben gefordert.
  • In den USA sind am meisten Personen am Virus gestorben.
  • Auch Brasilien und Mexiko haben eine hohe Todesrate verzeichnet.

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind US-Wissenschaftlern zufolge weltweit bereits 800’000 Menschen nach einer Infektion mit dem Virus gestorben. Das ging am Samstag aus Daten der Universität Johns Hopkins in Baltimore hervor. Damit ist die Zahl der Todesopfer innerhalb von zweieinhalb Wochen, seit dem 5. August, um 100’000 angestiegen. Die Zahl der bestätigten Infektionen stieg im gleichen Zeitraum von 18,5 Millionen auf 23 Millionen an. Diese Zunahme um gut 24 Prozent in relativ kurzer Zeit zeigt, dass sich die Pandemie in einigen Ländern weiter rasch ausbreitet.

Weltweit entfallen die meisten Infektionen und Todesfälle auf die USA, ein Land mit rund 330 Millionen Einwohnern. Dort gibt es Johns Hopkins zufolge bislang gut 5,6 Millionen bestätigte Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2 und rund 175’000 Todesfälle. An zweiter Stelle steht Brasilien mit 3,5 Millionen Infektionen und rund 113’000 Todesfällen. An dritter Stelle kommt Mexiko mit knapp 60’000 Toten, gefolgt von fast 56’000 in Indien.

22,8 Millionen Infizierte weltweit

Relativ zur Einwohnerzahl ist die Zahl der Toten jedoch in einigen europäischen Ländern und in Peru höher als in den USA. In Brasilien und in den USA starben der Johns Hopkins-Uni zufolge jeweils rund 54 Menschen pro 100’000 Einwohner. In Peru liegt dieser Wert jedoch bei 84, in Grossbritannien bei 62, in Italien bei 59 und in Schweden bei 57 – in Deutschland liegt der Wert seit langem unverändert bei 11. Ein Vergleich der Länder wird dadurch erschwert, dass die Teststrategie und die Zahl der durchgeführten Test in einzelnen Ländern teils sehr unterschiedlich ist.

Die Webseite der John Hopkins-Uni wird regelmässig mit eingehenden Daten aktualisiert und zeigt daher einen höheren Stand als die offiziellen Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO). In manchen Fällen wurden die Zahlen zuletzt aber auch wieder nach unten korrigiert. Experten gehen in jedem Fall von einer höheren Dunkelziffer aus.

Die WHO sprach am Samstag von weltweit bislang 22,8 Millionen bestätigten Infektionen und 794’000 Todesfällen. Die Corona-Pandemie begann um den Jahreswechsel in China. Der Erreger Sars-CoV-2 kann die Krankheit Covid-19 auslösen, die vor allem bei älteren oder immungeschwächten Patienten tödlich verlaufen kann.

(SDA)

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