15.10.2020 09:31

Rapperswil-Jona SGCoronavirus im Cevi-Lager – Hälfte der Kinder steckt sich an

In einem Cevi-Lager in Brigels GR steckten sich rund 30 von 73 Kindern und Betreuern aus Rapperswil-Jona SG mit dem Coronavirus an. Alle Lagerteilnehmer mussten in Quarantäne.

von
Lucas Orellano
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Nach einem Cevi-Lager in Brigels GR ist rund die Hälfte der Teilnehmenden aus Rapperswil-Jona SG mit dem Coronavirus infiziert.

Nach einem Cevi-Lager in Brigels GR ist rund die Hälfte der Teilnehmenden aus Rapperswil-Jona SG mit dem Coronavirus infiziert.

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Es habe keine Hospitalisierungen gegeben. Zudem seien die meisten Infektionen mild verlaufen. Alle Lagerteilnehmerinnen und -teilnehmer mussten in eine zehntägige Quarantäne, dabei sei es zu Hause zu weiteren Infektionen gekommen.

Es habe keine Hospitalisierungen gegeben. Zudem seien die meisten Infektionen mild verlaufen. Alle Lagerteilnehmerinnen und -teilnehmer mussten in eine zehntägige Quarantäne, dabei sei es zu Hause zu weiteren Infektionen gekommen.

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Darum gehts

  • Die meisten der infizierten Kinder sind 8 bis 15 Jahre alt.

  • Ein Mediensprecher berichtet von milden Verläufen. Es habe keine Hospitalisierung gegeben.

  • Für die Kinder ist die Quarantäne allerdings nicht einfach. Und auch der Alltag danach nicht.

Ein Ferienlager mit Kindern aus Rapperswil-Jona SG wird zum Superspreader-Event. Wie die «Linth-Zeitung» (Artikel hinter Bezahlschranke) berichtet, sind nach einem einwöchigen Cevi-Lager in Brigels GR trotz eines Schutzkonzepts rund 30 der 73 teilnehmenden Kinder und Betreuer mit dem Coronavirus infiziert. Die meisten von ihnen sind zwischen 8 und 15 Jahren.

Mediensprecher Felix Furrer spricht gegenüber der Zeitung von milden Verläufen. Es habe keine Hospitalisierungen gegeben. Einige Personen hätten trotz Infektion keine Symptome entwickelt. Alle Lagerteilnehmerinnen und -teilnehmer mussten in eine zehntägige Quarantäne, dabei sei es zu Hause zu weiteren Infektionen gekommen. «Soweit wir wissen, kam es möglicherweise zu vereinzelten Ansteckungen von Elternteilen», sagt Furrer.

Wie eine Mutter berichtet, sei die Quarantäne eine Herausforderung gewesen. Und nach der Wiedereingliederung in den Alltag auch nicht unproblematisch, denn die Kinder werden stigmatisiert: «Befreundete Kinder sowie das weitere Umfeld meiden nach Ablauf der Quarantäne positiv getestete Lagerteilnehmer.»

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