Erste Kantone führen Maskenpflicht beim Einkaufen ein

Alle News zu Covid-19 in der Schweiz im Ticker.

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3. Juli
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Im Kanton Jura müssen ab nächster Woche beim Einkaufen Schutzmasken getragen werden. Das Gleiche gilt im Kanton Waadt für Geschäfte, die gleichzeitig mehr als zehn Kunden empfangen. Die Massnahme wird am nächsten Mittwoch in Kraft treten.

Keystone
3. Juli
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Wie es in einer Mitteilung heisst, hat der Kantonsarzt am Donnerstag rund 280 Personen im Umfeld zweier Veranstaltungen in Grenchen im Kanton Solothurn unter Quarantäne gestellt. Dies, weil eine positiv auf COVID-19 getestete Person an Veranstaltungen teilgenommen hat.

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3. Juli
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Das BAG meldete am 3. Juli 134 Neuinfektionen an einem Tag.

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  • Mittlerweile gibt es in der Schweiz und Liechtenstein 32'101 Corona-Fälle. (Stand 3. Juli 2020)
  • Das BAG zählt 1686 Todesfälle. (Stand 3. Juli 2020)

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Freitag, 3.7.2020

«Dringende Empfehlungen»

Weil die Corona-Fälle in der Schweiz wieder zunehmen, veröffentlichte die Covid-Taskforce am Freitag folgende «dringende Empfehlungen»:

• Vermeiden Sie Situationen mit einem hohen Übertragungsrisiko. Dabei handelt es sich insbesondere um Veranstaltungen in geschlossenen Räumen, die keinen physischen Abstand und kein kontinuierliches/richtiges Tragen von Masken erlauben. Beispiele sind Clubs, Diskotheken und Bars.

• Respektieren Sie grundlegende räumliche Distanzierungs- und Hygieneverhaltensweisen.

Tragen Sie Masken, wenn der Abstand nicht eingehalten werden kann.

• Halten Sie sich bei allen Veranstaltungen, ob offiziell oder informell, strikt an das Hygiene- und Distanzkonzept, insbesondere dann, wenn eine effektive Kontaktverfolgung schwierig ist.

• Laden Sie die Swiss Covid App herunter und benutzen Sie sie.

• Lüften Sie Räume regelmässig, um das Übertragungsrisiko zu reduzieren.

• Halten Sie Veranstaltungen wenn möglich im Freien ab.

Migros bereitet sich vor

Bei der Migros heisst es, die Maskenpflicht, welche die ersten Kantone erlassen haben, komme nicht überraschend. «Unsere Krisenstäbe beschäftigen sich seit fünf Monaten mit allen Eventualitäten», sagt Sprecher Marcel Schlatter. Ob Masken zum Beispiel am Eingang verkauft werden, kann Schlatter noch nicht sagen.

Klar sei, dass man genügend Masken für die Mitarbeiter und Kunden habe. «Wir haben mehrere hunderttausend Masken an Lager», so Schlatter.

Maskenpflicht beim Einkaufen

Im Kanton Jura müssen ab nächster Woche beim Einkaufen Schutzmasken getragen werden. Diese hat die Regierung am Freitag beschlossen. Grund sei die Zunahme von Infektionen mit dem Coronavirus.

In letzten zehn Tage seien 20 Neuinfektionen registriert worden, teilte die Regierung des Kantons Jura mit. Das Maskenobligatorium tritt am Montag in Kraft und gilt vorerst für zwei Monate. Die Maskentragpflicht in Läden gilt auch für Kinder ab 12 Jahren. Das Gleiche gilt im Kanton Waadt für Geschäfte, die gleichzeitig mehr als zehn Kunden empfangen. Die Massnahme wird am nächsten Mittwoch in Kraft treten.

Die Tessiner Regierung hat zudem am Freitagnachmittag neue Massnahmen im Kampf gegen die Covid-19-Pandemie verhängt. Per sofort sind Menschenansammlungen von mehr als 30 Personen wieder verboten. Ausgehlokale dürfen pro Abend maximal 100 Personen bewirten.

Damit setzt der Kanton Tessin die Obergrenze der Gäste für Nachtclubs und Diskotheken herab. Schweizweit gilt die Regelung, dass Nachtclubs pro Abend 300 Personen aufnehmen dürfen.

Die Kantone dürfen diese Regel jedoch verschärfen, falls das Contact Tracing nicht mehr umgesetzt werden könnte. Dies sei im Moment im Südkanton der Fall, erklärte Paolo Binachi, Direktor der Abteilung Öffentliche Gesundheit, am Freitagnachmittag vor den Medien.

Engadin Marathonwoche

Wie es in einer Mitteilung heisst, entwickelt der Engadin Skimarathon ein Schutzkonzept für die Rennen der Engadin Marathonwoche im kommenden Winter. Die Veranstalter arbeiten dabei Daniel Koch, Ex-Covid-Delegierter des Bundesrates, zusammen. Ziel sei es, die Engadin Marathonwoche 2021 in einer sicheren Atmosphäre durchführen zu können.

Bild: Engadin Skimarathon

Isolation missachtet

Am Donnerstagabend hat der Solothurner Kantonsarzt rund 280 Personen im Umfeld zweier Veranstaltungen in Grenchen unter eine zehntägige Quarantäne gestellt. Dies, weil eine positiv auf COVID-19 getestete Person trotz überprüfter und kontrollierter Isolationsmassnahme an Veranstaltungen teilgenommen hat, wie es in einer Mitteilung heisst.

Ob sich Personen an den betreffenden Veranstaltungen infiziert haben, wird sich erst in den nächsten Tagen zeigen. Stand jetzt ist keine weitere Person positiv getestet worden. Verstösse gegen die vom Kantonsärztlichen Dienst angeordneten Quarantäne- und Isolationsmassnahmen werden in strafrechtlicher Hinsicht mit Busse bestraft. Der Kanton Solothurn wird rechtliche Schritte gegen die entsprechende Person prüfen.

BAG-Zahlen

In der Schweiz und in Liechtenstein sind innerhalb eines Tages 134 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Zum dritten Mal in Folge überschritt die Zahl damit die Hundertermarke.

Insgesamt gab es bisher 32'101 laborbestätigte Covid-19-Fälle, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Freitag mitteilte. Am Donnerstag wurden 116 neue Fälle gemeldet, am Mittwoch 137. Die 137 Neuinfektionen stellten gegenüber dem Dienstag mehr als eine Verdoppelung dar. Am Montag waren dem BAG noch 35 neue Ansteckungen gemeldet worden.

Bisher starben gemäss Angaben von Freitag 1686 Menschen, die positiv auf Covid-19 getestet worden waren. Das Bundesamt bezieht sich auf die Meldungen, die die Laboratorien sowie Ärztinnen und Ärzte im Rahmen der Meldepflicht bis am Donnerstagmorgen übermittelt hatten. In Spitalpflege befinden sich 4055 Personen, vier mehr als am Vortag.

Basel-Stadt nimmt Clubs und Events in die Pflicht

Nach diversen andern Kantonen verschärft auch der Kanton Basel-Stadt die Massnahmen gegen steigende Coronavirus-Infektionszahlen. In die Pflicht genommen werden dabei die Betreiber und Organisatoren von Einrichtungen und Veranstaltungen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

Ziel sei es, die Richtigkeit der erhobenen Besucherdaten zu gewährleisten, teilte die Basler Regierung am Freitag mit. Erfolgen soll dies durch die Kontrolle des Identitätsausweises oder auf andere Weise.

Die Regelung, die Kontaktdaten ihrer Besucherinnen und Gäste zu erheben, gelte für alle Betreiber und Organisatoren, hält die Regierung in ihrer Mitteilung fest. Wer sich nicht an diese in einer neuen Verordnung festgeschriebene Massnahme hält, mache sich grundsätzlich strafbar.

Mit der Massnahme, die am Montag in Kraft tritt und die bis Ende Jahr gilt, will die Regierung der Gefahr einer örtlichen Ausbreitung des Virus vorbeugen. In jüngster Vergangenheit habe sich gezeigt, dass die vom Bund vorgeschriebene Erhebung von Kontaktdaten nur ungenügend funktioniert habe. Weil manche Clubbesucher nicht den richtigen Namen angegeben hatten, hätten die Behörden ihr Contact Tracing nur ungenügend wahrnehmen können.

47-Jähriger bezieht durch Betrug Corona-Kredit

Im Tessin ist ein 47-jährigen Mann festgenommen worden. Die Staatsanwaltschaft wirft dem in der Region Lugano wohnhaften Italiener vor, durch Falschinformationen zwei Covid-19-Kredite in Höhe von insgesamt über 600'000 Franken bezogen zu haben.

Der Mann hat die Gelder für «fremde Zwecke» verwendet, wie Tessiner Staatsanwaltschaft und Kantonspolizei am Freitagmorgen in einem Communiqué festhalten. Der italienische Staatsbürger habe die Kredite hauptsächlich für persönliche Ausgaben eingesetzt.

Neben Betrug und Falschangaben werden dem Mann auch Geldwäsche und ungetreue Geschäftsbesorgung vorgeworfen. Wie es im Communiqué weiter heisst, hat der Zwangsmassnahmenrichter den vorläufigen Freiheitsentzug des 47-Jährigen bestätigt.

«Eine Schliessung der Clubs wäre im Moment besser»

Der Tessiner CVP-Nationalrat Fabio Regazzi fordert im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus die Schliessung der Clubs. «In Discos kommt es immer wieder zu Ansteckungen. Wäre eine Schliessung jetzt nicht angezeigt?», zitiert ihn das Portal «Ticino Libero». Bei jedem Ausbruch müsse ein Haufen Leute in Quarantäne geschickt werden, was hohe Kosten verursache.«Sobald wir definitiv aus dieser Gesundheitskrise raus sind, können wir wieder ruhig feiern gehen. Aber im Moment glaube ich, dass es besser ist, darauf zu verzichten.»

Donnerstag, 2.7.2020

Corona-Fall im Jade

Wie es beim Zürcher Club Jade auf Anfrage heisst, gibt es nun auch einen bestätigten Fall im Jade. «Wir sind in Kontakt mit dem Tracing Team des Kantons und die angeforderten Daten wurden übermittelt. Der Club bleibt dieses Wochenende geschlossen.»

Bild: bec

Nur noch begrenzte Anzahl Gäste in Zürcher Badis erlaubt

Die Zahl der Badegäste in den Bädern Utoquai und in der Frauenbadi am Stadthausquai wird wieder limitiert. Die Stadt Zürich reagiert auf die rasant steigenden Corona-Zahlen im Raum Zürich.

Im Utoquai gilt ab sofort wieder eine maximale Besucherzahl von 400 Personen, in der Frauenbadi eine solche von 180. So könne der Abstand von 1,5 Metern wieder eingehalten werden. Badegäste müssen sich also wieder im Internet informieren, ob es überhaupt noch genügend Platz gibt in den Badis.

Clubs in Zürich und Luzern unterbrechen Betrieb

Die zwei Lokale Plaza Club und Mascotte haben entschieden, den Betrieb wegen Corona-Fällen per sofort zu unterbrechen. In einer Mitteilung heisst es dazu: «Bekanntlich besuchte letzte Woche ein Gast den Plaza Club in Zürich, welcher später auf COVID-19 positiv getestet wurde. Die gleiche Nachricht ereilte am Donnerstag das Mascotte. Um mögliche Weiterverbreitungsketten einzudämmen, haben sich beide Lokale entschieden, den Klubbetrieb per sofort zu unterbrechen.»

Auch das Kaufleuten macht einen Rückzieher und lässt die Clubs Kaufleuten und Jade bis auf weiteres geschlossen. Das teilt der Club über Social Media mit. «Trotz grosser Vorfreude zur geplanten Wiedereröffnung dieses Wochenende haben wir uns aufgrund den aktuellen Geschehnissen entschieden, die bevorstehenden Partys zu verschieben.»

Ebenfalls eine Wiedereröffnung für das Wochenende geplant hatte der Princesse Club in Luzern. Nun sieht auch er davon ab: «Wir beurteilen das Risiko zur Eröffnung unseres Clubs im jetzigen Zustand als zu gross» schreibt das Princesse in einer Medienmitteilung.

340 Personen in Quarantäne

Im Fall der positiv auf Covid-19 getesteten Personen mit Besuchen in mehreren Bars und Restaurants in Olten SO sind weitere 36 Personen in Quarantäne geschickt worden. Insgesamt befinden sich nun rund 340 Personen in der zehntägigen Quarantäne.

Das Contract-Tracing-Team habe 13 weitere Personen aus den Restaurationsbetrieben kontaktiert, teilte die Staatskanzlei Solothurn am Donnerstag mit. Diese Personen seien mit der infizierten Person an einem Tisch gesessen.

Sie hätten so den Sicherheitsabstand nicht einhalten können. Im Arbeitsumfeld der infizierten Person seien ausserdem 22 Personen unter Quarantäne gestellt worden.

Die am Dienstagabend positiv getestete Person hatte über das Wochenende verschiedene Bars, Restaurants und Clubs in Olten besucht. Der Kantonsärztliche Dienst hatte zunächst für 300 Personen im Umfeld des «Terminus»-Clubs in Olten eine Quarantäne angeordnet.

Das Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) überprüfte am Mittwoch die Schutzkonzepte der betroffenen Betriebe. Die Abklärungen ergaben, dass die Schutzkonzepte eingehalten wurden, wie es in der Medienmitteilung heisst. Der nötige Sicherheitsabstand von mindestens 1.5 Meter zwischen den Tischen sei jederzeit gewährt. Damit sei die Distanzregel gewahrt.

Neue Zahlen

Das BAG hat neue Zahlen veröffentlicht. In der Schweiz und Liechtenstein gab es in den vergangenen Stunden 116 neue Fälle.

Mittwoch, 1.7.2020

Rekrut an Corona erkrankt

Ein Tessiner Rekrut wurde positiv auf das Coronavirus getestet. Wie der Blick schreibt, hatte er offenbar keine Symptome. Am Samstagabend besuchte er das Woodstock Music Pub in Bellinzona. Laut tio.ch werden nun alle Personen, die an dem Abend im Lokal waren, kontaktiert und müssen anschliessend für zehn Tage in Quarantäne. Der Geschäftsführer des Lokals hat den Tessiner Behörden eine Liste aller Besucher zur Verfügung gestellt.

Run auf Schutzmasken

Kaum hatte der Bundesrat die Maskenpflicht verkündet, deckten sich Schweizer mit Schutzmasken ein. «Es gibt einen Run», sagt Lorenz Schmid von der Tophpharm Apotheke Paradeplatz. Man habe bis am Abend über 50 Pack Hygienemasken verkauft, dazu rund 1000 FFP2-Masken. Die Kunden würden auch über die korrekte Anwendung informiert. Mit einem Mangel rechnet er nicht: «Wir haben genügend Masken.»

Dass noch nicht alle Schweizer eine Maske haben, sei nicht überraschend. «Masken waren oft höchstens vor einer Auslandreise ein Thema.» Der CVP-Kantonsrat rechnet deshalb nicht damit, dass am Montag alle Pendler schon eine Maske tragen werden. «In der Deutschschweiz wirds etwas länger dauern.»

930'000 Personen benutzen Swiss-Covid-App

Um die Infektionsketten zu durchbrechen, setzen die Behörden auf die freiwillige Swiss-Covid-App. Sie gibt den Nutzenden bekannt, wenn sie sich zu lange in der Nähe einer Infizierten Person aufgehalten haben. Gemäss den aktuellsten Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) benutzten bis am Dienstagabend rund 930'000 Personen die Swiss-Covid-App. Damit haben sich seit dem Vortag zusätzliche 10'000 Personen die App heruntergeladen.

Die Messung der Zahl der aktiven Swiss-Covid-Apps beruht auf der automatischen Kontaktaufnahme der Apps mit dem Proximity-Tracing-System zur Aktualisierung der Konfigurationsdaten. Diese automatische Kontaktaufnahme erfolgt mehrmals täglich. Berechnet wird hieraus die Anzahl der aktiven Apps pro Tag. Diese Zahl korrespondiert mit der Anzahl der Nutzer der App.

In Bern müssen fünf Personen ins Spital

Im Kanton Bern ist die Zahl der hospitalisierten Corona-Kranken seit Montag von 2 auf 7 gestiegen. Das teilte der Kanton Bern am Mittwoch auf seiner Website mit.

In den letzten 24 Stunden wurden zwei weitere Ansteckungen bekannt. Betroffen sind Menschen in Bern und Ostermundigen.

Seit Beginn der Pandemie sind im Kanton Bern 97 Menschen an den Folgen der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. Insgesamt 1939 Personen wurden positiv getestet.

Am Berner Inselspital ist seit Montag wieder der Covid-Track in Betrieb. Er war zu Beginn der Pandemie installiert worden. Vor dem Notfallzentrum können sich Personen auf Covid-19 testen und ärztlich beraten lassen.

Zwischenzeitlich wurde der Track nicht mehr benötigt. Unterdessen gebe es aber wieder Bedarf, wie Uwe E. Jocham, Direktionspräsident der Inselgruppe, am Mittwoch am Rand einer Medienkonferenz mit Blick auf die wieder ansteigenden Infektionszahlen sagte.

BAG-Zahlen

In der Schweiz und in Liechtenstein sind innerhalb eines Tages 137 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Insgesamt gab es bisher 31'851 laborbestätigte Covid-19-Fälle, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Mittwoch mitteilte.

Die 137 Fälle stellen mehr als eine Verdoppelung der am Dienstag gemeldeten 62 Neuinfektionen dar. Am Montag waren dem BAG noch 35 neue Ansteckungen gemeldet worden.

Bereits in der vergangenen Woche hatte die Zahl der bestätigten Neuinfektionen von Tag zu Tag zugenommen. In der gesamten letzten Woche erhielt das BAG die Bestätigung von 325 Fällen, im Vergleich zu 125 in Woche zuvor.

Insgesamt 1685 Todesfälle

Bisher starben gemäss Angaben von Mittwoch 1685 Menschen (+ 1 gegenüber Vortag), die positiv auf Covid-19 getestet worden waren. Das Bundesamt bezieht sich auf die Meldungen, die die Laboratorien sowie Ärztinnen und Ärzte im Rahmen der Meldepflicht bis am Mittwochmorgen übermittelt hatten. In Spitalpflege befinden sich 4042 Personen, sechs mehr als am Vortag.

Berset prüft Maskenpflicht im ÖV

Der Bundesrat hält in diesen Stunden seine letzte ordentliche Sitzung vor den Sommerferien ab. Hauptthema ist dabei eine generelle Maskentragpflicht im Öffentlichen Verkehr, die in der ganzen Schweiz gelten soll. Wie der «Tages-Anzeiger» schreibt, hat Alain Berset den Antrag gestellt, bereits ab heute Nacht eine generelle Maskentragepflicht anzuordnen. Diese Pflicht soll in der ganzen Schweiz gelten. Sollte der Bundesrat dem Antrag zustimmen, sollen das Zugpersonal, die Bahnpolizei und die verschiedenen Polizeikorps die Einhaltung überprüfen.