Correa kündigt radikale Reformen in Ecuador an
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Correa kündigt radikale Reformen in Ecuador an

Noch vor Bekanntgabe des Wahlergebnisses in Ecuador hat der linksgerichtete Politiker Rafael Correa radikale Reformen angekündigt.

Sein Wahlsieg sei «eine deutliche Botschaft an unsere traditionelle politische Klasse, dass unsere Bürger tiefgreifende Änderungen wollen», sagte Correa am Montag in Quito. Seine erste Amtshandlung im Anschluss an die Vereidigung am 15. Januar werde die Ansetzung einer Volksabstimmung zur Einsetzung einer Versammlung ein, die eine neue Verfassung vorlegen solle.

Bis Montagabend waren 70,3 Prozent der Stimmen bei der Präsidentenstichwahl vom Sonntag ausgezählt. Auf Correa entfielen zu diesem Zeitpunkt nach Angaben des Wahlgerichts 61,8 Prozent der Stimmen. Der rechtsliberale Kandidat Alvaro Noboa kam auf 38,2 Prozent. Während Correas Anhänger das Wahlergebnis auf den Strassen feierten, lehnte Noboa eine Anerkennung seiner Niederlage zunächst noch ab. (dapd)

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