Couchepin will Hausärzten helfen
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Couchepin will Hausärzten helfen

Im Bestreben die ärztliche Grundversorgung zu fördern, wollen der Bund und die Kantone den ambulanten Notfalldienst verbessern und die Weiterbildung zum Hausarzt attraktiver machen.

Der Hausarzt soll der Spezialist für ambulante ärztliche Notfälle bleiben Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektoren zur jüngsten Sitzung «Dialog Nationale Gesundheitspolitik» vom (gestrigen) Donnerstag mit. Zur Verbesserung im ambulanten Notfalldienst schlage der eine Bericht unter anderem vor, die Notfalldienstrayons zu optimieren, die Notfälle über einheitliche Notfallnummern zu triagieren oder den Notfalldienst besser zu entschädigen.

So wollen Gesundheitsminister Pascal Couchepin, der GDK-Vorstand und -Präsident sowie Vertreter der kantonalen Verwaltungen den Herausforderungen im ambulanten Notfalldienst begegnen. Handlungsbedarf gebe es wegen der Überalterung der Grundversorger, der kleinräumigen Organisation, der zeitlichen Belastung sowie den steigenden Ansprüche der Bevölkerung.

Der zweite abgesegnete Bericht will die spezifische Weiterbildung zum Hausarzt attraktiver machen. Gezielt und zeitlich limitiert sollen darum die Kantone junge Ärzte finanziell unterstützen, die einen Teil ihrer Ausbildung zum Hausarzt bei einem so genannten Lehrarzt verbringen. In dieser so genannten Praxisassistenz haben Ärzte Lohneinbussen in Kauf zu nehmen und sind laut GDK verglichen mit Ärztinnen und Ärzten diskriminiert, die ihre gesamte Weiterbildung als Assistenzärzte im Spital absolvierten.

Die genannten Teilnehmenden des «Dialog Nationale Gesundheitspolitik» treffen sich regelmässig, um gesundheitspolitische Themen zu diskutieren. Seit 2005 bildet die ambulante ärztliche Grundversorgung ein wichtiges Thema. (dapd)

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