Steuerbetrug?: CR7 fühlt sich wie ein Unschuldiger im Knast
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Steuerbetrug?CR7 fühlt sich wie ein Unschuldiger im Knast

Cristiano Ronaldo gibt nach dem Gewinn des Ballon d'Or erstmals Auskunft über den angeblichen Steuerbetrug.

von
sr
Cristiano Ronaldo präsentierte am Montag seinen vierten Ballon d'Or.

Cristiano Ronaldo präsentierte am Montag seinen vierten Ballon d'Or.

AFP/Angel Martinez

Cristiano Ronaldo hat sein Siegerlächeln zwar nicht verloren, die Leichtigkeit des Seins ist ihm aber kurzfristig abhandengekommen. Verhalten war die Freude nach dem vierten Gewinn des Ballon d'Or, die jüngsten Enthüllungen um Steuertricks im Fussball haben dem Star von Real Madrid auf die Stimmung geschlagen.

«Das ist alles hart, nicht nur für mich, sondern auch für meine Familie, meinen Sohn, der inzwischen zur Schule geht und alles erfährt. Es ist auch hart für alle, die mit mir arbeiten», erklärte der 31-jährige Portugiese dem Magazin «France Football».

«Ich lüge nicht»

Die Vorwürfe irritierten ihn, betonte Ronaldo «Weil sie nicht wahr sind. Diese Lüge schmerzt. Denn ich will alles korrekt machen und transparent sein.» Ronaldo sagte, er fühle sich ein bisschen wie jemand, der unschuldig im Gefängnis sitzt. «Du weisst, dass du nichts Falsches gemacht hast, aber sie sagen dir, du hättest etwas Verwerfliches getan. Das mag niemand.»

Ronaldos Beraterfirma Gestifute hatte die Berichte, die auf Unterlagen der Plattform Football Leaks basieren, umgehend dementiert und die Einnahmen des Stürmers 2015 von mehr als 227 Millionen Euro offengelegt. Ronaldo sei seinen Steuerverpflichtungen in Spanien immer nachgekommen, hiess es. «Ich habe alles richtig gemacht. Und ich lüge nicht», betonte Ronaldo denn die Wahrheit werde immer ans Licht kommen. «Mal früher, mal später.» (sr/sda)

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