Crash-Rangliste: Swiss landete auf dem 3. Platz
Aktualisiert

Crash-Rangliste: Swiss landete auf dem 3. Platz

Verglichen mit 18 europäischen Airlines belegt die Swiss auf einer Crash-Rangliste den drittschlechtesten Platz.

Seit 1970 hatten Swissair und Crossair – die Vorgängerinnen der Swiss – fünf Unfälle mit Todesfolgen. Die letzten waren die Crossair-Crashs von Bassersdorf und Nassenwil sowie der Swissair-Absturz vor Halifax. Aus diesen Unfalldaten hat die US-Flugsicherheits-Website Airsafe.com für Swiss einen Crash-Koeffizienten errechnet: Mit 1,2 ist dieser beängstigend hoch. In der Europa-Rangliste haben nur Olympic Airways (1,52) und Turkish Airlines (6,83) einen höheren.

Swiss-Sprecher Dominik Werner hält nichts von den Crash-Koeffizienten im Internet: «Sie werden der Komplexität des Themas nicht gerecht.» Doch Hansjörg Bürgi, Chefredaktor des Fachmagazins «Cockpit», sagt: «Airsafe.com ist eine vernünftige Quelle, wertet aber nur historische Daten aus.» Bürgi unterstützt deshalb die Forderung, dass die Resultate von Jet-Inspektionen des Bundesamtes für Zivilluftfahrt veröffentlicht werden. «So könnte man sich ein aktuelleres Bild über die Sicherheit einer Airline machen. Die Swiss zum Beispiel hat sicherheitsmässig Fortschritte gemacht.»

(bbr)

Verbot auch vor Swiss-WC

Das Verbot, auf USA-Flügen vor Flugzeug-Toiletten anzustehen, gilt auch für Swiss-Passagiere. Die Anweisung der US-Behörden (20 Minuten berichtete) sei am 24. Dezember an alle Airlines gegangen, wie Swiss-Sprecher Dominik Werner gestern sagte. Die Passagiere werden von den Piloten auf das Verbot aufmerksam gemacht.

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