Aktualisiert 18.05.2005 11:57

Credit Suisse streicht 45 Stellen in der Schweiz

Der Bankkonzern Credit Suisse (CS) baut in den kommenden zwölf Monaten in Bern und Mendrisio insgesamt 45 Arbeitsplätze ab.

Der Abbau ist die Folge der Konzentration der so genannten Abwicklungsbereiche in Genf und Zürich, wie die CS am Mittwoch mitteilte. Die zunehmende Nutzung des Online-Bankings durch die Kunden, die Automatisierung der Abwicklungsprozesse und Volumenschwankungen hätten dazu geführt, dass die kritische Masse für einen effizienten, Kosten tragenden Betrieb an vier Standorten fehle, heisst es zur Begründung. Genf und Zürich spezialisierten sich auf bestimmte Abwicklungsfunktionen, was an beiden Orten zu einem Volumenanstieg und einer gleichmässigeren Auslastung der Kapazitäten führe. Begünstigt werde dies durch den Entscheid der zum CS-Konzern gehörenden Neuen Aargauer Bank, verarbeitende Tätigkeiten an die CS zu übertragen. Alle übrigen Bereiche in den Kantonen Bern und Tessin seien von den Massnahmen nicht betroffen, und auf die Kundenbetreuung wirkten sie sich nicht aus. (dapd)

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