Aktualisiert 04.08.2004 21:23

Credit Suisse verdiente im ersten Halbjahr 3,3 Mia Fr

Die Credit Suisse Group (CSG) hat 2004 bisher gut gearbeitet. CEO Oswald J. Grübel fand gestern aber nicht nur lobende Worte.

Die zweitgrösste Schweizer Bank hat in den ersten sechs Monaten dieses Jahres 3,318 Milliarden Franken Gewinn erzielt. Es ist das beste Halbjahresresultat seit 2000.

CSG-Chef Grübel zeigte sich gestern vor den Medien zufrieden – auch mit dem zweiten Quartal, obwohl der entsprechende Gewinn mit 1,457 Milliarden Franken 22 Prozent unter dem Ergebnis des Vorquartals lag. Gründe für den Gewinnrückgang waren laut Grübel das härtere Geschäftsklima und geringere Kundenaktivitäten.

Das Ergebnis der Credit Suisse First Boston (CSFB) benotete Grübel nach einem Gewinneinbruch von 43 Prozent nur mit «befriedigend». Analysten kritisierten die Leistung der CSFB hart: Die Zahlen seien schwach. An der Börse sackte die CSG-Aktie bis Börsenschluss um 6,3 Prozent auf 38.80 Franken ab. Zum Versicherer Winterthur sagte Grübel: «Der Verwaltungsrat hat im Juni klar gemacht, dass wir vom Allfinanzmodell abgerückt sind und die Winterthur eher als Finanzinvestition betrachten.»

Gleichzeitig trat Grübel etwaigen Rücktritts-Gerüchten entgegen. Bis er die angefangenen Aufgaben erledigt habe, «dauert es schon noch ein paar Jahre», so der 61-jährige CSG-Chef.

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