Im dritten Quartal : Credit Suisse verdoppelt ihren Gewinn
Aktualisiert

Im dritten Quartal Credit Suisse verdoppelt ihren Gewinn

881 Millionen Franken hat die Credit Suisse im dritten Quartal verdient und verdoppelt damit den Reingewinn.

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Im dritten Quartal 2019 hat die Credit Suisse deutlich mehr verdient als im Vorjahr.

Im dritten Quartal 2019 hat die Credit Suisse deutlich mehr verdient als im Vorjahr.

Keystone/Salvatore di Nolfi
Die Credit Suisse hat im dritten Quartal 2019 deutlich mehr verdient als im Vorjahr.

Die Credit Suisse hat im dritten Quartal 2019 deutlich mehr verdient als im Vorjahr.

Keystone/Melanie Duchene
Der Reingewinn stieg auf 881 Millionen Franken nach 424 Millionen Franken im Vorjahr.

Der Reingewinn stieg auf 881 Millionen Franken nach 424 Millionen Franken im Vorjahr.

Die Credit Suisse hat im dritten Quartal 2019 deutlich mehr verdient als im Vorjahr. Analysten waren zwar von einem starken Anstieg ausgegangen, die Grossbank übertraf mit ihrem Ergebnis die Prognosen aber noch.

Der Reingewinn stieg auf 881 Millionen Franken nach 424 Millionen Franken im Vorjahr. Vor Steuern waren es 1,14 Milliarden Franken nach 1,30 Milliarden, wie die Bank am Mittwoch mitteilte.

Die Erträge erreichten 5,33 Milliarden nach 4,89 Milliarden im Vorjahr und 5,58 Milliarden im Vorquartal. Bei einem Geschäftsaufwand von 4,11 Milliarden ergibt sich ein Verhältnis aus Kosten und Erträgen (Cost-/Income-Ratio) von rund 77 Prozent.

«Strategie weiter umgesetzt»

Mit den Zahlen wurden die Prognosen der Analysten auf allen Ebenen übertroffen. Gemäss AWP-Konsens wurde mit einem Gesamtertrag von 5,20 Milliarden gerechnet sowie mit einem Vorsteuergewinn von 1,13 Milliarden und einem Konzerngewinn von 776 Millionen.

«Im dritten Quartal 2019 haben wir unsere Strategie, ein führender Vermögensverwalter mit ausgeprägten Kompetenzen im Investment Banking zu sein, weiter umgesetzt», liess sich Konzernchef Tidjane Thiam am Mittwoch in einer Mitteilung zitieren.

Der Bank flossen in der Periode von Juli bis September Nettoneugelder in Höhe von 12,8 Milliarden Franken zu. Die verwalteten Vermögen stiegen damit per Ende September auf 1,482 Milliarden – nach 1'460 Milliarden Ende Juni.

Üblicher saisonaler Rückgang in Q4

Mit Blick nach vorne rechnet die CS für das Schlussquartal mit dem üblichen saisonalen Rückgang, der auf die Feiertage in zahlreichen Regionen weltweit zurückzuführen sei.

Zudem geht das Management davon aus, dass die

Herausforderungen angesichts der weiterhin schwierigen geopolitischen Lage, insbesondere im Zusammenhang mit dem Handelsstreit zwischen den USA und China sowie dem Brexit, anhalten würden.

Dies wiederum dürfte zu mehr Zurückhaltung bezüglich Investitionsausgaben und Anlagetätigkeit führen, vor allem auch mit Blick auf die kommenden Jahre 2020 und 2021.

Die langfristigen Aussichten in der Vermögensverwaltung sieht die CS-Führung indes nach wie vor attraktiv. «Wir sind überzeugt, dass wir gut positioniert sind, um weiterhin profitables Wachstum zu erzielen,» so Thiam.

(sda)

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